Zitat von Silver
Ja, wenn so stark in meine Freiheitsrechte eingegriffen wird, dass ich nicht mehr Tischtennis spielen darf, dann reicht es mir nicht, wenn mir gesagt wird, andere Bereiche seien wichtiger, sei solidarisch, denk an die Intensivbetten usw.
Es reicht mir nicht, weil ich nicht weiss, inwieweit genau mein Verhalten, Tischtennis zu spielen, zur Zunahme der Zahlen in den nicht mehr tolerablen Bereich beigetragen hat, und weil mir überhaupt nicht klar ist, ob und in welchem Masse der Verzicht darauf, Tischtennis zu spielen, zur Abnahme der Zahlen auf ein erträgliches Niveau beitragen wird.
Wenn mir auf der Grundlage seriöser Untersuchungen öffentlich kommuniziert wird, dass Tischtennis ein so grosser Teil des Problems ist, dass ein Verbot sinnvoll ist, bin ich gerne solidarisch und bereit, diesen dann sinnvollen Eingriff in meine Rechte hinzunehmen.
Dass das nicht geschieht, finde ich ,ehrlich gesagt, eine Sauerei und wundere mich, wie leicht manche und der organisierte Amateursport insgesamt über die Intransparenz derart weitreichender Eingriffe hinwegsehen, zumal ja leicht der Verdacht aufkommen kann, dass die in solchen Fällen unbedingt notwendige Transparenz der Entscheidungsgründe deshalb fehlt, weil die Entscheidungsgründe einer kritischen Überprüfung nicht standhalten würden.
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