Zitat:
Zitat von alba
Kann man so sehen. Ich habe mich allerdings überzeugen lassen: Die Bremse muss sein, je rigoroser, desto besser wirkt sie. In so einer Situation ist keine Zeit dafür, tausende Ausnahmeregelungen zuzulassen. Zumal jede Ausnahme weitere Begehrlichkeiten weckt. Der Weg zum Gericht bleibt ja offen, beim Beherbergungsverbot wurden die Erfolgschancen aufgezeigt.
|
Da bin ich voll bei dir. Drei Wochen alles zu, vor allem die Grenzen auch und dann alles wieder auf. Europaweit koordiniert.
Nichts anderes haben Taiwan, Korea, Australien gemacht, wobei das Ergebnis auch durch die Insel-/Halbinsellage optimiert wurde.
Der große Fehler war, da fing die Welle an, im Sommer auf Gedeih und Verderb die Tourismusindustrie etwas am Leben zu erhalten. Da hätte man europaweit Geld reinpumpen müssen.
Ich denke auch, dass der wirtschaftliche Schaden und der Rückhalt in der Bevölkerung viel höher wäre bei mehreren kurzen richtigen Lockdowns und nicht dieses Wischiwaschi über Monate.
Meine Prognose ist, dass sich der "Erfolg" dieses aktuellen Lockdown in Grenzen halten wird. Die Akzeptanz ist in weiten Teilen nicht da, jeder hat was zu maulen und, für mich am wichtigsten, die Grenzen sind auf, also kommt von außen immer was nach
Meiner Meinung geht es dem Staat hier nicht mehr um eine wirkliche Eindämmung sondern man hat einfach Panik, dass die Unfragen in den Keller gehen weil die KH überlastet werden könnten. Ansonsten hat man längst europaweit den Weg in Richtung Herde eingeschlagen. Die Slowakei hat die gesamte Bevölkerung durchgetestet und aktuell (!) 1% Infizierte festgestellt. In den anderen Staaten würde es bei Massentestes sicher ähnlich aussehen.
Ich erwarte einfach von der Politik, dass sie langsam mal ehrlich sind. Ein Impfstoff ist nicht in Sicht, zumindest kein 100% wirksamer und auch keiner der dauerhaft schützt und 80 Mio kann man auch nicht in 3 Monaten impfen. Also bleibt nur die Herde mit überschaubarem Kollateralschaden, wenn man nicht noch 5 Jahre damit zutun haben will.