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Zitat von alba
Die Spaltung ist ja in gewissem Umfang jetzt schon da:
Bisher haben wir geschätzt 10 Prozent, die die Maßnahmen offen oder unterschwellig boykottieren (darunter Spinner, Dummköpfe, notorische Alles-Verweigerer, vereinzelt aber auch ernstzunehmende Kritiker). Diese 10 Prozent tragen stark zur Verbreitung des Virus bei (super-spreading).
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Also 10% Spinner, Dummköpfe, notorische Alles-Verweigerer und ein Paar ernstzunehmende Kritiker...
Haben wir hier dann tatsächlich noch 90% Ja-Sager, Ahnungslosen, Angst-Hasen (im engl. Sprachraum als "German Angst" bekannt), Verwirrten, Denuzianten und die Menschen mit starkausgeprägtem Gefühl für "Solidarität"... Kann Solidarität schlecht sein? (z.B. "Solidarität unter Kollegen" bei manchen Behörden)
Ich würde die Gesellschaft nicht so aufteilen wollen. Ich denke, wenn die Menschen hinterfragen - sind sie nicht automatisch Alles-Verweigerer, Dummköpfe, Spinner, Querdenker, Corona-Leugner usw.
Es ist wahrscheinlich eher die Frage von Balance, Kommunikation und Selbstverantwortung.
Wenn du das Alles den Menschen wegnimmst (spricht die Verhältnismäßigkeit, kommunizierst durch Verbote/Einschränkungen und übernimmst die Verantwortung für sie ohne ihren Einverständnis)... dann hast du auch Einige, die sich dagegen wehren. Wenn es nicht so wäre, dann hättest du keine Demokratie sondern eine Autokratie.
Soll sich ein Fitnessstudio-Besitzer tatsächlich schämen, weil er für seine Existenz kämpft und vor Gericht Recht bekommt oder sollen sie doch einige Wähler fragen ob manche Politiker in dieser Gesellschaft uneingeschränkte Rechte haben dürfen weil sie in der Situation, wie sie sagen: "irgendetwas tun müssen"?