Zitat:
Zitat von SpinDevil
Hi there,
Einspruch! Das Korrekte Zitat ist essentiell für die Qualität der Arbeit weil
a. So nachgeprüft werden kann, worauf die Arbeit fusst (Thema Zitierfähigkeit von Quellen)
und b. Nachgeprüft werden kann, was nun vom Autor selbst herausgefunden wurde.
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Eigentlich würde ich hoffen, dass der Leser von Dingen die aus meiner Feder stammen sich weniger darauf konzentriert herauszufinden worauf mein Werk fußt, sondern dass er den Inhalt versteht.
Im technischen Bereich sind die Arbeiten in der Regel relativ übersichtlich. Sie gliedern sich in Vorwort, Einführung, Stand der Technik und dem was man selbst dazu beiträgt gegliedert. Vorwort, Einführung und Stand der Technik entspringen nie der eigenen Erkenntnis. Von einem Plagiat würde ich sprechen, wenn jemand bei dem was er als den eigentlichen Beitrag seiner Arbeit bezeichnet etwas übernimmt was andere er- oder gefunden haben.
Zitat:
Zitat von SpinDevil
BTW, das richtige zitieren von Quellen lernt man im Studium ab dem 1. Semester, insofern ist es ein Armutszeugnis, wenn ein Doktorand das nicht kann. Das ist genauso als ob ein Schneider nicht nähen kann. Handwerkszeug.
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Zu meiner Zeit gab es da keinerlei Lehrveranstaltungen zu dem Thema. Bei Studien- und Diplomarbeiten war der Passus zu unterschreiben, dass alle verwendeten Hilfsmittel angegeben wurden. In der Promotionsordnung war auch nicht sonderlich viel mehr zu dem Thema gestanden.