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  #50600  
Alt 17.11.2020, 20:52
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von SpinDevil Beitrag anzeigen
Naja, eine Doktorarbeit zielt nun einmal auf die Erlangung eines Doktortitels. Genau wie eine Diplomarbeit für die Erlangung eines Diploms, die Bachelorarbeit auf die Erlangung eines Bachelors etc.
Eigentlich zielt die Dissertation darauf ab, neues Wissen zu erzeugen und zu publizieren. Die Promotion besteht auch nicht nur aus der Dissertation sondern auch auch aus Rigorosum und Disputation. Doktorvater und Gutachter sollte ich eigentlich auch nicht durch Plagiate täuschen können - das sind die ausgewiesenen Fachleute wenn die keinen Überblick über das Fachgebiet haben, wer dann?

Dreh doch mal den Spieß rum. Du liest eine Doktorarbeit, weil sie einen interessanten Inhalt verspricht den du in deine berufliche Arbeit einfließen lasen könntest. Worin liegt dann für dich der Sinn der Literaturverweise?

Zitat:
Zitat von SpinDevil Beitrag anzeigen
Sinn der korrekten Zitate ist nämlich nicht Schikane sondern Transparenz der Methode und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.
Du glaubst im Ernst dass Transparenz, Methode und Nachvollziehbarkeit davon abhängen, dass korrekt zitiert wurde? Der wirkliche Wissenschaftsbetrug besteht doch darin, Versuchsergebnisse zu "schönen" oder ganz zu erfinden.

Zitat:
Zitat von SpinDevil Beitrag anzeigen
Die Frage die sich bei Guttenberg, Giffey, Chatzimakakis und Schawan stellt ist, warum zur Hölle wollen die einen Doktortitel, wenn sie nicht in der Forschung und Lehre bleiben wollen?
Die wenigsten wissenschaftlichen Mitarbeiter bleiben nach Abschluss der Promotion im Hochschulsystem. Im Gegenteil, es ist in Deutschland darauf ausgelegt, dass die meisten in die Wirtschaft wechseln.

Es ist doch immens wichtig, dass man die Ergebnisse auch in die Wirtschaft trägt. Aus diesem Grund werden auch viele geförderte Forschungsprojekte explizit in Kooperation mit Unternehmen vergeben.

ich persönlich führe das was ich in meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen habe noch heute beruflich fort.

Meine Dissertation baut auf den Erkenntnissen meiner Vorgänger auf und diente als als Fundament für nachfolgende Arbeiten. Der Großteil der Vorgänger und Nachfolger hat ihre Ideen wiederum in die Industrie getragen.


Zitat:
Zitat von SpinDevil Beitrag anzeigen
Da kommt der schnöde Mammon ins Spiel. In der freien Wirtschaft bekommst Du nämlich bis zu 25% mehr Einstiesgehalt, wen Du die beiden Buchstaben vor dem Nachnamen führst.
Es zeigt ja auch auf, dass du ein Gebiet selbstständig vorantreiben und andere von deinen Ideen überzeugen konntest. Davon abgesehen verdient man in der Zeit davor trotz damaligem Ingenieurprivileg auch weniger als in der Wirtschaft.


Zitat:
Zitat von SpinDevil Beitrag anzeigen
Werder der Guttenberg damals noch die Giffey heute.
Zu Guttenberg hat auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für das Erstellen seiner Arbeit angestellt.

Was mich aber wirklich erschüttert ist, dass sein damaliger Dr. Vater ihn über den grünen Klee gelobt hatte und seine Arbeit explizit als "gut recherchiert" dargestellt hat. Was wirft diese grandiose Fehleinschätzung für ein Bild auf die Universität?
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