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Alt 05.12.2020, 16:28
Petar Petar ist offline
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AW: Coronavirus außer Kontrolle!?

Als ich mich gefragt habe, warum man die Risiko-Gruppen nicht isoliert und damit am besten schützt - erklärte man mir:
ältere Menschen sind besonders gefährdet und betroffen. Wir wollen sie aber nicht isolieren, aus Respekt und weil es ethisch nicht vertretbar wäre. Das könnte auch zu Depressionen und Einsamkeit u.a. führen. Gut. Klingt nachvollziehebar. Dann fragte ich mich aber, ist es tatsächlich besser sie für eine bestimmte Zeit nicht zu isolieren, aber dadurch evtl. ihr Leben zu riskieren?
Denn sind sie isoliert - dann könnten sie womöglich deppresiv und einsam werden
Isoliert man sie nicht - dann sterben sie wahrscheinlich in großen Zahlen
Gibt es noch eine Möglichkeit? Ja! Politik sagt: wir isolieren nicht nur die Senioren, sondern auf der anderen Seite auch die Generationen von Schüler, Studenten, junge Menschen und die, die ihrer Arbeit nachgehen... Und hat man was damit gewonnen? (abgesehen von der wirtschaftliche Katastrophe, Insolvenz der Firmen, kaputte Existenzen und Depressionen/häusliche Gewalt, enorme Schulden für nachkommende Generationen usw. usw.)
Die Zahlen zeigen uns klar: man hat praktisch nicht gewonnen aber viel verloren.
Wenn der Rest der Gesellschaft isoliert ist, sind dann auf anderer Seite die Älteren unter uns (die übrigens in Altersheimen leben) sicherer geworden? NEIN. Sind sie nicht.
Man tut sich schwer bei der Aufklärung, wo die meisten Menschen infiziert wurden. (in 75-85% der Fälle lt. Regierungssprächer)
Das trifft aber nicht für Todesfälle zu. Mehr als 2/3 aller Todesfällen sind durch die Corona in Altersheime gestorben. Sterben die Menschen dort so häufig weil man sie nicht isoliert hat? Weil man sie quasi nicht geschützt hat? Oder weil sie ein Alter erreicht haben, wo auch die Corona kaum noch eine Rolle spielt. Wann ist ein Mensch alt genug um sterben zu dürfen?
Nun bleiben wir bei Corona.
Also würde man die richtige Maßnahmen in Altersheime auf die Reihe kriegen, könnte man die Sterblichkeit in Deutschland durch die Corona um 2/3 veringern. (lt. Statistik) Das wären natürlich sensationelle Zahlen!
Ich kann doch nicht von der Gesundheitspolitik und der Regierung erwarten, dass sie es mit ihren Maßnahmen für ganzes Deutschland auf die Reihe bekommen, wenn sie es nicht mal in Altersheimen geschafft haben. Und das wäre wirklich nicht so schwer.
Besprechungszimmer, Glasscheibe dazwischen, zwei Telefone (wie im Knast) und man kann sich sehen und hören. Ist etwas anders als WhatsApp-Video.
Nicht vertretbar? Nun, dann eben über 12.000 Toten bis jetzt mehr. (Mit Statistiken habe ich sowieso meine Schwirigkeiten). Wenn RKI ein Zahl von 25.300 Tote an Influenza-Grippe angibt interessiert es niemanden. Jeder Toter durch Corona wird mit lauten Glocken zelebriert. Daher ca. 25.000 Tote in drei Monaten (mit Impfungsstoff) und ohne Masken, ohne massiven "Gesundheits-Maßnahmen" und Ausnahmezustand, zählen nicht in Vergleich zum jetzigen 18.000 Tote in neun Monaten! (noch ohne Impfungsstoff). Denn ein "Corona-Toter" ist ganz was anderes als ein Toter, der an einer anderen Krankheit verstorben ist. Das kann man und darf man nicht vergleichen. Gut, gelernt!
Beide Angaben von RKI, wobei die eine die "Hochrechnung" wären, die Anderen reine Laborergebnisse? Wieviele davon bestätigt durch Obduktionen, die eigentlich die waren Todesursache klären? Sorry, ziehe die Frage zurück - die Frage nicht erwünscht.
Wieviele Tote haben wir an Influenza-Grippe in 2020 zum Vergleich? Etwas über 500 (lt. RKI)! Bedeutet das, hätten wir in letzten Jahren Masken getragen, konnten tausende von Menschen unter uns doch noch leben? Sind wir und die Politik so verantwortunslos gewesen? Ist es alles an uns einfach so vorbei gegangen?
Nochmal zu Corona: hier sprechen wir über der Todesrate, nicht über leichte oder schwere Verläufe oder evtl. verspätete Gesundheitsprobleme. Hier sprechen wir auch nicht über verschobenen Operationen von Krebs-, Herzkranken oder Hirnschlag-Fällen, weil die Leute aus Ängsten eben nicht ins Krankenhaus gehen und zuhause sterben. Hier sprechen wir über das Leben und Tod durch Corona.
Was die Bettenbelegung in Krankenhäusern betrifft und auch Pflegepersonal ein Tipp:
Das mit Pflegepersonal liegt an der "guten Gesundheitspolitik" in den letzten Jahren, und die Intensivbetten-Belegung hätte man auch vor ein paar Monaten im Sommer planen können. Egal. Jetzt ist es eben so.
Also die Politik nimmt im Kauf Firmeninsolvenzen, kaputte Existenzen wirtschaftlichen Kolaps, Eingriffe in Grundrechte - und das alles weil das "LEBEN-sichern" auf der ersten Stelle steht? Nun wollen wir es glauben, dass es so tatsächlich ist. Wir wollen gute und disziplinierte Bürger sein.
Was steht noch über "LEBEN-sichern" drüber? Was ist noch wichtiger als Leben? Natürlich - der Weihnachtsfest! Es mag Ausganssperre geben, nur Mitglieder aus zwei Familien usw. usw. Aber jetzt kommt der Weihnachten - dann darf man wieder Sau rauslassen. Die Jüngsten unter uns dürfen wieder die Zeit mit ihren Großeltern verbringen und auf den Weihnachtsfest spazieren... Die Restaurants, Kulturstätten, Sporthallen sind natürlich zu - weil Spaß und Freizeit. Kirchen als Institutionen stehen für "Religionsfreiheit" (denn den Gott kann man nur dort begegnen) und dazu zählt wahrscheinlich auch der Weihnachten? Ich denke, im April dürfen wir uns schon auf den Ramadan freuen...

Geändert von Petar (05.12.2020 um 16:43 Uhr)
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