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  #2545  
Alt 10.12.2020, 10:26
Snape Snape ist offline
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Snape kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Das steht, der Artikel befasst sich mit Fakten über Soja, insbesondere den angeblich negativen 'Vorurteilen' Waldrodung, Gentechnik und Allergien.
Und schreibt dann nichts über die Allergien.
Der monierte Absatz:
Zitat:
Auch im Wurstregal finden sich durchaus schmackhafte Alternativen.

Sie basieren oft auf Pflanzenprodukten, etwa Soja, deren Herstellung mitunter jedoch auch mit Schäden für die Umwelt verbunden sind, weil Wälder gerodet werden müssen oder lange Transportwege anfallen.
q.e.d.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Marzipan aus dem Mittelmeer ist eben auch nicht gut, sondern bestenfalls weniger schlecht.
Herr Oberschlau möge dann uns Unwissende doch bitte aufklären, welche Nahrungsmittel ohne den Verbrauch von Wasser auskommen. Oder sonstwie rundum "gut" sein sollen. Bin gespannt.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Und damit eine schöne Allegorie zu eurem Blick auf die naturnahe Tierhaltung. Das Thema können wir damit auch gerne abhaken.
Wäre gut, Du vergleichst nämlich schon wieder Äpfel mit Birnen. Naturnahe Haltung beinhaltet zwangsläufig den unnötigen Tod der Tiere, der Anbau von Obst, Gemüse, Pflanzen, Nüssen, Samen ist aber ohne Wasser und Dünger nicht möglich. Da sich Menschen nicht von Steinen ernähren können, ist eine pflanzliche Ernährung eben die beste Möglichkeit von allen und für alle.
Beim Veganismus geht es sowieso in erster Linie darum, das Ausbeuten der Tiere abzustellen. Dass Tiere auch für vegane Ernährung sterben müssen, bestreitet doch niemand. Oder wie Dir hier schon 1000x präsentiert wurde:
vermeidbar <-> unvermeidbar
nötig <-> unnötig

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Aber nochmal grundsätzlich: Ich habe gesagt, dass man, wenn man Tierleid vermeiden oder verringern möchte, nicht Veganer werden muss, sondern sich um leidfreie Haltung bemühen soll, indem man Produkte aus leidfreier Haltung kauft.
Das reicht aber nicht aus, um Tierleid zu vermeiden, nur zu verringern.
Leidfreie Haltung gibt es ja nicht, weil das unnötige Töten dazu gehört.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ich habe nie behauptet, dass ich weiß, wie richtiger Veganismus geht, sondern nur, wie ich die Definition verstehe, als Versuch, möglichst viel Tierleid zu vermeiden.
Dass es mit Deinem Verständnis hakt und Du Dir die Kuschelvariante selbst zusammen strickst, ist bekannt, hat aber mit der Definition von Veganismus nur begrenzt zu tun. Cherrypicking par excellence.
Ich glaube, das hier hatten wir lange nicht mehr:
Zitat:
Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht - soweit wie praktisch durchführbar - alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden; und in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle Produkte, die zur Gänze oder teilweise von Tieren gewonnen werden.
Deine ach so hoch gelobte Weidehaltung widerspricht also dem Veganismus.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Und das ist auch das, was die meisten drunter verstehen, und was ihre Motivation ist, damit anzufangen: Die Vermeidung von Tierleid, insbesondere in der Massentierhaltung.
Das stimmt so nicht ganz.
"Die meisten" - wer? Menschen oder Veganer?
Menschen ja, Veganer nein, die wissen, dass es nicht vegan ist, Tierprodukte zu konsumieren, also logischerweise auch diejenigen von Deiner tollen Bio-Sphären-Weide-Tritratrullala-Paradies-Haltung.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Und wenn keiner mehr Fleisch kauft, gibt es die Tiere nicht mehr.
Nur die sogenannten "Nutztiere" nicht, aber da sie sowieso nur zum Selbstzweck für Menschen ge- bzw. verzüchtet werden, wäre es nicht schlimm, wenn sie sukzessive weg sterben würden. Wenn sie keinen Lebensraum mehr haben und die Menschen diesen nicht wiederherstellen wollen, hat deren Erhalt keinen Sinn außer sie zu töten und zu essen. Diesen Aufwand kann man sich also sparen.
Wenn wir zudem unterscheiden zwischen den Wildrassen und den verzüchteten in der Massentierhaltung, nun, dann finde einen Weg, die Wildrassen zu erhalten, ohne sie zu töten, nur damit Menschen sie essen. Ansonsten ist das auch nur Selbstzweck. Töten um sie zu essen; damit man etwas zu töten hat, muss man sie erhalten. Klasse. So wird ein Schuh draus, am Töten festzuhalten, Vorwand Arterhaltung.

Zitat:
Zitat von HSV Beitrag anzeigen
Ich habe wirklich nie gesagt, dass ich Vegetarier bin. Geschweige denn, Veganer. Habe lediglich eingeräumt, dass Fleischkonsum für mich scheiße ist.
Na wenn der Fleischkonsum für Dich Scheiße ist, streichst Du das Zeug vielleicht vom Essensplan und schon bist Du Vegetarier und auf einem guten Weg.
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