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Zitat von Klabauterschlumpf
das Wertesystem wurde dir auch schon erklärt:
gegeben: unabhängig vom Geschmack muss man essen
und: das Essen von Tieren wie auch von Pflanzen ist in der Natur gängig.
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Newsflash! Menschen können Tiere essen, müssen es aber nicht.
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Zitat von Klabauterschlumpf
diskriminierend in deinem Sinne (subjektiv) ist nicht derselbe wie in der Wissenschaft, du mischt die Begriffarten (wissensch., ugs.).
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Nö. Es hilft Dir ebensowenig wie dem Blinden, auf Begrifflichkeiten herum zu reiten:
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Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen.
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Nichts anderes passiert beim Speziesismus. Hund toll, darf leben, Katze süß darf leben, Schwein nicht so niedlich, kann weg, hat keinen Wert.
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Zitat von Klabauterschlumpf
Notwendigkeit:
es ist nicht notwendig
- Tischtennis zu spielen (Plastikbälle, Stromverbrauch der Halle, Wasserverbrauch beim Duschen)
- auf Konzerte zu fahren
- in Urlaub zu fahren
- Verwandtschaftsbesuche
- Computer
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Dann spiele ich jetzt den Barmer:
Du vergleichst Tischtennis spielen, Konzerte, Computer mit dem Töten von Tieren?
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Zitat von Klabauterschlumpf
euer Argument mit der Notwendigkeit ist ziemlich ungeeignet, da höchst selektiv und subjektiv
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Es ist auch hier wieder das Gegenteil der Fall.

Rein objektiv und faktisch brauchen Menschen keine Tiere zum Überleben, sonst gäbe es auch schon Millionen tote Veganer.
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Zitat von Klabauterschlumpf
sie ist der Definition an sich geschuldet
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Nö. Habe ich Dir aber auch erklärt. Es ist nicht möglich für Menschen zu leben, ohne dass Tiere dabei getötet werden. Um eine sinnvolle Abgrenzung von diesem unvermeidbaren Umstand zu ziehen, gibt es die Erläuterung.
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Zitat von Klabauterschlumpf
nein, euch wird nur vorgehalten, dass ihr auf der einen Seite eine moralische Instanz sein wollt UND GLEICHZEITIG eurem eigenen Anspruch und das, wir ihr von denen Omnivoren fordert, selber nicht einhaltet. Es geht um die Kombination.
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Also ein verzweifelter tu-quoque. Wenn Veganer nicht im Wald leben und ihre Nahrung nicht selbst anbauen (nur dadurch kann man zu 99% gewährleisten, dass auch wirklich keine Kollateralschäden entstehen und kein "Gift" im Prozess eingebunden ist), sind sie Heuchler und die Fleischesser können deshalb reinen Gewissens weiter dafür sorgen, dass für sie unnötig Tiere getötet werden. Kommt mir irgendwie billig und bekannt vor:
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Zitat von Klabauterschlumpf
wie gesagt, benutzt eine Definition, der ihr gerecht werden könnt, dann seid ihr in dem Punkt nicht mehr angreifbar.
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Es gibt keine perfekte unangreifbare Definition, egal wovon. Sieh Dich zum Beispiel im Regelbrett um. Gibt es in den Regeln keine konkreten Zahlen, wird darauf herum geritten, gibt es konkrete Zahlen, werden sie in Frage gestellt, als nicht messbar, nicht mit ausreichender Genauigkeit etc. pp.
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Zitat von Klabauterschlumpf
Stellen wir mal eine Frage nach eurer Art: Könnt ihr wirklich nicht oder wollt ihr nur nicht?
Wer sich kiloweise Marzipan im Fachgeschäft leistet, der soll es nicht hinkriegen biodynamisch einzukaufen?
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Woher willst Du wissen, wer das macht und wer nicht?
Sehr viele Veganer achten auf gute Qualität der Produkte.
Und was hat das damit zu tun, dass Du Tierprodukte konsumierst?
Falls Veganer gespritztes Obst und Gemüse kaufen sollten, ist das ein Grund für Dich, am Konsum von Tierprodukten festzuhalten?
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Zitat von Klabauterschlumpf
du checkst es nicht. Es geht um EUER Verhalten basierend auf EURER Definition, EUREN Werten.
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Richtig. Die sind absolut verwerflich.
Es ist natürlich bitter für Euch, dass Ihr nicht dagegen halten könnt, dass Veganer gegen Ausbeutung und unnötige Tötung von Tieren handeln und damit auch etwas gegen Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung tun. Denn wer dagegen wettert, argumentiert für Tierausbeutung, für unnötigen Tiertod, für Umweltzerstörung und für Ressourcenverschwendung. Allerdings bin ich bei Euren merkwürdigen Moralvorstellungen nicht sicher, ob Ihr diese absurden Ziele nicht doch als moralisch vertretbar betrachtet. Hauptsache irgendwas gegen Veganer, vegane Moral, das sind die Feinde, die mit dem Finger auf andere zeigen, sie belehren, missionieren und den Konsum von Tierprodukten verbieten wollen.
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Zitat von Klabauterschlumpf
Wir (wer auch immer das is) haben niemals behauptet, uns nach dieser Definition zu richten, geschweige dass wir eure Begrifflichkeiten teilen wie <Tierausbeutung>
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Na dann lass mal hören, wie Deine Definition von Tierausbeutung lautet.
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Zitat von Klabauterschlumpf
Pestizide töten Tiere, aber Veganer vermeiden das konsumieren von Produkten, bei denen Tiere getötet werden - soweit praktisch durchführbar.
Ist das so? Was ist praktisch durchführbar? Werdet ihr dem gerecht?
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Die meisten ja. Ich wiederhole meine Frage von oben: Was hat das damit zu tun, dass Ihr Tierprodukte konsumiert?
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Zitat von Klabauterschlumpf
die Frage bei Omnivoren ist eher
lieber Hof-Huhn statt Industriehuhn und Gartentomaten statt Industrietomaten.
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Die Entscheidung muss nicht zwangsläufig Tierteile und -produkte beinhalten.
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Zitat von BlinderBarmer
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Überraschung, hatten wir schon.

Hunde streicheln und Schnitzel essen, Doppelmoral par excellence.
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Zitat von BlinderBarmer
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Geile Aktion.
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Das von einer Schulklasse betreute Rind sollte artgerecht in Kooperation mit dem Museumsdorf aufgezogen und schließlich geschlachtet werden.
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Das heißt, die Schule lehrt bereits die Ausbeutung und Tötung von Tieren. Hat natürlich nichts mit Indoktrination zu tun, Kindern einzureden, dass sowas normal und in Ordnung sei.