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Zitat von Schrottkopf
Du stellst dem ein hypothetisches, freies Rind gegenüber, dass friedlich im schottischen Hochland grast - der Barmer stellt dem eine leere Wiese gegenüber, die irgendwann für die Lebensmittelproduktion genutzt werden wird.
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Das Ding ist ja halt, so ein freies Rind hat es nie gegeben.
Und das Hochland, wo es frei grasen kann, gibt es auch nicht.
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Im Falle der Rinder sehe ehrlich gesagt werder die javasche Idylle noch die verwaisten Wiesen des Barmers... Im diesem speziellen Fall ist es sogar so, dass öffentliche Auftraggeber Prämien dafür zahlen, wenn ökologisch wertvolle Flächen extensiv beweidet werden. Ich kenne tatsächlich einen Halter von Hochlandrindern, der darauf verzichtet, die Tiere zu schlachten - allerdings macht der das auch rein als Hobby und erwirtschaftet damit nicht seinen Lebensunterhalt. Ist es dann eigentlich auch Tierausbeutung, wenn er die Tiere in einem definierten, abgezäunten Areal weiden lässt, damit er Subventionen bekommt? Wie auch immer, ich vermute, die Subventionen müssten erheblich erhöht werden, wenn die Tiere nicht mehr geschlachtet werden dürfen - ohne Zubrot würde kaum jemand sich so ein aufwendiges Hobby leisten können...
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Das Thema ökologisch wertvoller Flächen, die extensiv beweidet werden, hatten wir ja schon, alles nur Feigenblätter von Leuten die gerne Tiere töten.
Inwieweit dich dein Freund über so eine Charakterisierung freut, kann ich mir denken.
Und wenn es mal genug Veganer-Proteste gibt werden auch die Prämien entfallen und die Tiere und mit ihnen die ökologisch wertvollen Flächen verschwinden.