Schlechter Anfang, schlechtes Ende
Am gestrigen Samstagabend stand unser zweites Spiel beim TTC Anzefahr auf dem Programm. Als wir uns um 17 Uhr am Treffpunkt zur Abfahrt trafen erfuhren wir, dass sich Marcus Drescher kurzfristig eine Magen-Darm-Grippe eingehandelt hatte. So setzten wir alle Hebel in Bewegung und konnten mit Thomas Göllner aus der Zweiten einen Ersatzmann finden, der sich nach fünf Stunden Umzugshilfe und drei Stunden Radtraining bereits optimal für einen Einsatz warmgemacht hatte.
Allerdings lief es nicht wirklich gut für uns. Bereits nach den Eingangsdoppeln lagen wir mit 1-2 hinten. Lediglich die Formation Podjaski/Tegas konnten gegen Hoffmann/Kremer mit 3-1 punkten. Daraufhin unterlagen unsere beiden Spitzenspieler Reichl und Podjaski sehr unglücklich jeweils im 5. Satz. Reichl (gg. Essmann) zu 9, Podjaski (gg. Kaczmarek) zu 8. In der Mitte lief es besser. Zunächst bezwang Tegas in einem gutanzusehenden Spiel gegen Hoffmann 3-1, ehe Engelbrecht gegen Dörr mehr Glück hatte als das obere Paarkreuz zuvor und mit 12-10 den 5. für sich entschied. Erwähnenswert hierbei der abgewehrte Matchball beim Stande von 9-10 aus Engelbrechts Sicht. Dörr hatte sich bereits jubelnd abgedreht als dann doch noch der Ball hinter ihm einschlug. Unglaublich! Unten konnten weder Seifert noch Ersatzmann Göllner groß was ausrichten und gratulierten ihren Gegnern Arlt und Kremer nach jeweils 0-3 Sätzen. Reichl hatte nicht seinen besten Tag erwischt und zog zum zweiten Male den Kürzeren (1-3 Kaczmarek). Hiernach überzeugte unser Youngster Podjaski und bezwang Essmann mit 3-1. Hoffnung keimte auf als sowohl Engelbrecht als auch Tegas ihre Gegner Hoffmann und Dörr im ersten Satz beherrscht hatten. Doch wie in Stereo verloren beide ihre Sicherheit und die Anzefahrer Mitte spielte wie im Rausch auf. Am Ende standen zwei 1-3 Niederlagen und ein 4-9 aus Caldener Sicht.
Gruß
Der Looser