@radeberger
Für eine korrekte physikalische Betrachtungsweise hast du allerdings einige Parameter außer Acht gelassen.
Die wichtigsten wären einmal die Masse des einwirkenden Systems. Da du wahrscheinlich im Moment des Balltreffpunktes deinen Schläger nicht loslässt, ist hier das reine Schlägergewicht zu kurz gegriffen.
Und auch bei der Geschwindigkeit ist zu beachten, dass nur die Komponente die in die Ballflugrichtung wirkt zu berücksichtigen ist. Zieht man beispielsweise einen weichen Topspin mehr von unten nach oben ist der wirksame Anteil der Geschwindigkeit deutlich kleiner als bei einem Schuss, auch wenn die Geschwindigkeit des Schlägers in beiden Fällen gleich wäre.
Völlig außen vor ist bei dieser Betrachtung sowieso die Reibung und der Luftwiederstand. Insofern kann man nach Belieben die Formel noch hinreichend komplizieren

Grundsätzlich stimme ich aber M3rlin zu, dass 10g Gewichtsunterschied sich eher auf das Gefühl und Handling auswirken als letztendlich auf die übertragene Energie beim Schlag.