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AW: Zukunft der Automobilindustrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobili
@AT:
Genauso ist es. Die Regierung wird aber die ganzen Plug-in Hybride dazu rechnen und dann kann man ganz stolz verkünden, dass ja "soooo viele" E-Autos gekauft wurden. Nur sehen die kaum mal eine Steckdose und werden nur aufgrund des Steuervorteils bei Geschäftswagen gekauft.
Die wirklichen E-Karren sind oft Zweitwagen für kurze Strecken. Und da durchaus brauchbar
Porsche forscht ja intensiv an alternativen Kraftstoffen. Im Luxussegment kann man deren Einführung auch dann erstmal besser am Markt platzieren. Man zielt wohl erstmal darauf ab die 911er Serie damit auf den Markt zu bringen. Klappt das und man bekommt dann die Kosten in den Griff für den Kraftstoff, dann wird das auch im Konzern "nach unten" durchdringen.
Die Japaner und Koreaner sind (mit eigentlich damals in Deutschland von Mercedes) entwickelter Technik beim Wasserstoff vorne dran.
Und China, die bei E-Autos groß in den Markt wollen? Die laden die halt billig mit Kohle-/Atomstrom. In der ganzen Welt sind ja hunderte dieser Kraftwerke in Planung/Bau. Übrigens oft mit fortschrittlicher deutscher Technik und deutschen Ingenieuren.
Ich habe prinzipiell aber gar nichts gegen reine E-Autos. Für die Stadt als Zweitwagen und für Wenigfahrer durchaus praktikabel.
Mich stört nur der Dogmatismus dazu in der Politik, sich voll auf diese Technik zu versteifen und auch hier befürchte ich politisch dasselbe wie in den letzten 10 Jahren bei anderen großen Themen:
Je mehr EU, desto chaotischer und schlechter die Lösung.
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