|
AW: Testbericht (kurz): Palio Hadou
So, habe den Hadou frischgeklebt nun auch ein paarmal gespielt.
Wie zu erwarten guter Schnitt in Aufschlag und Schupf. Spinnige weiche TS (z.B. auf Bälle unter Tischkantenhöhe knapp dahinter) sind möglich aber nicht unbedingt einfacher oder wesentlich schnittiger als mit einem Sriver FX oder etwas vergleichbarem. Schlagspin (mit einer dem Konterball sehr ähnlichen Bewegung) an der Platte sehr schön so nach dem Motto je härter desto mehr Spin (Schnitt und Tempo wie bei einem Chinesen nicht anders zu erwarten ziemlich "gelinkt"). Allerdings ist z.B. ein Bryce FX für sowas bei mehr Druck mit weniger Aufwand noch besser geeignet.
Der absolute Hit war aber das Gegenziehen aus der Halbdistanz: ebenfalls mit einer deutlich gegen vorne geführten konterähnlichen Bewegung recht einfach, die Bälle senken sich im Bogen mit giftigem Spin auf die Platte. Beim einfachen Zurückdrücken harter gegnerischer TS aus der Halbdistanz konnte ich mit dieser genialen Oberfläche bei recht hoher Schlagsicherheit immer noch anständig Vorwärtsrotation zurückspedieren (ganz anders als beim Sriver FX, wo so eher schnittarme "Flummibälle" resultieren).
Langsam wird mir klar, warum die meisten modernen Abwehrer (mit viel VH-TS im Spiel) hochgriffige bis klebrige VH-Beläge schätzen. Wenn das Ding bloss beim TS an der Platte noch ein bischen dynamischer wäre...
Frage:Wie benehmen sich z.B. ein Sunpower oder ein Palio Speed (der Spin ist deutlich weicher als mein Hadou-Exemplar) frischgeklebt an der Platte? Dynamischer? Gibt's damit aus der Halbdistanz auch solche Hammerbälle bei vergleichbarer Sicherheit?
MfG
Taugenichts
|