Zitat:
Zitat von hacko
Ich denke immer noch, dass deutlichst zu viel rumprobiert und verändert wird, als an den eigenen Fähigkeiten zu feilen. Bestes Beispiel immer die Mini-Chinesen, die einen 5 Dollar-Schläger in die Hand bekommen und bis zum ko.... damit trainieren müssen.
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Bei einem entsprechenden Konzept kann man das mit
Jugendlichen machen.
Bei einem im Jugendbereich erfolgreichen Verein hier in der Nähe haben die Kinder mit einem Standardholz in Kombination mit Tibhar Volcano oder Rapid-Belägen angefangen.
Wenn es aus Sicht der Trainer sinnvoll war, wurde auf Genius umgestellt.
In der höchsten Jugendliga durfte es dann sicher auch mal ein MX-P sein, ich war da schon nicht mehr in diesem Verein.
So eine Einheits-Geschichte hat Vorteile. Niemand hat einen Grund, das Material eines anderen zu probieren. Wer mit dem gleichen Schläger besser spielt, ist wohl besser.
Natürlich muss man gelegentlich eingreifen, wenn etwas gar nicht passt, das ist aber selten.
Was ich nicht mehr leiden kann, ist den Kindern immer zu geben, was noch so rumliegt. Irgendein Allround-Holz vom Opa (leider mit 100 Gramm), einen Sriver in 1,1 mm ("noch gut, erstmal Kontrolle") und einen Tackiness C von 1980 (lag ja im Schrank, da altern die nicht). Hat sich das Kind dann den Arm genügend erfolglos ausgerissen, kommt vor allem bei Mädchen gerne "das mit der RH wird nix, wenn sie Erfolge haben will, soll sie Noppen spielen".
Erwachsene lassen sich allerdings selbst von den besten Trainern nicht vom Testen abhalten, aber das weißt du ja selbst