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AW: Zukunft der Automobilindustrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobili
Der norwegische Staat ist ein Pharisäer. Finanziert wird die Subvention aus den Öl-/Gaseinnahmen. Den Strom werfen sie den Leuten billigst hinterher, weil dieser nahezu zu 100% traditionell aus Wasserkraft gewonnen wird. Dann kommt noch dazu, dass das Einkommen in Norwegen in etwa doppelt so hoch ist wie in Deutschland, die Autos aber in etwa dasselbe kosten. Dazu hat Norwegen nur im Süden eine dichte Besiedlung. Fast die komplette Bevölkerung ballt sich im Umkreis von Oslo, weite Strecken, wie in Mitteleutopa zwischen Großstädten werden wenig zurückgelegt.
Interessant wäre auch mal zu gucken, wie viele dieser Käufer das E-Auto als Zweitwagen haben und ob sie die Gelegenheit genutzt haben diesen jetzt günstig anzuschaffen.
Aber irgendwie schon ein lustiger Gedanke, wenn der typische Norweger morgens ins Ökoauto steigt, um damit ins Büro der Ölgesellschaft zu fahren oder damit den Hafen ansteuert, um auf einen Fischereikahn zu steigen...
Im Endeffekt betreibt man "Greenwashing" und, wie Precht es ausdrückt, muss heute immer ein philantropischer Teil nach außen kommuniziert werden.
Es macht es aber nicht besser, da man schlussendlich immer noch davon lebt, dass andere Stasten das eigene Öl in die Luft blasen. Dazu sind die Skandinavier allgemein im Winter die größten Reiseweltmeister, wenn es in die Sonne Richtung Äquator geht. Verständlich bei den Temperaturen und 23 Stunden Dunkelheit.
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