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Alt 15.01.2021, 12:49
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Snape Beitrag anzeigen
Es ist ethisch-moralisch falsch, weil es zwar möglich, aber nicht nötig ist, sich von Tieren zu ernähren. Darum geht es doch die ganze Zeit.
Ja, aber es ist falsch, dass es falsch ist, da Eure Schlussfolgerung falsch ist bzw. Ihr eine kleine Minderheit seid, die meint diese Schlussfolgerung ziehen zu können. Könnt Ihr für Euch ja tun, hat aber keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Aber eben immer das gleiche....

Zitat:
Zitat von Snape Beitrag anzeigen
Gut geplant heißt doch nicht, dass man alles penibel notieren und abwiegen muss, sondern ein wenig auf ein paar Nährstoffe achtet.
Die es übrigens in einer fleischlastigen Ernährung auch nicht in ausreichender Menge gibt. Wenn also aus der Fleischesser-Ecke, wo das Salatblatt und der Apfel nur Alibi-Funktionen haben, der Nährstoff-Einwand kommt, könnte die Ironie nicht größer sein. Wie viele Tierkonsumenten haben top Blutwerte und damit eine gute Nährstoffversorgung, ohne auf die Nährstoffe zu achten? Vergiss nicht, dass fast alle Veganer früher auch Tierkonsumenten waren. Wer sich keine Gedanken um seine Ernährung macht (Du suggerierst, dass man das als Tierkonsument im Gegensatz zu Veganern nicht muss), greift aber ins Klo. Viele, ich damals auch, haben schlechte Cholesterin- und Zuckerwerte, ordentlich Blutfett (Fettleber) und Vitamin D Mangel. "Ihr Veganer müsst sensibel auf Nährstoffe achten" klingt wirklich wie ein schlechter Witz.
Also die Videos vom Rittenau schaue ich mir immer relativ genau an, da diese deutlich gehaltvoller sind als die vom Artgenossen. Natürlich musst Du nicht penibel alles genau notieren, aber die Anforderungen sind schon deutlich höher als wenn man sich omnivor ernährt. Wie sagte doch die Ärztin im Video, dass die Veganer durchschnittlich deutlich besser informiert sind und sich intensiver mit diesen Fragen beschäftigen als der Rest der Bevölkerung. Bei denen wirds dann wohl auch funktionieren, ist aber quasi ne Voraussetzung. Von der Durchschnittsbevölkerung kannst Du das aber kaum verlangen und die wird das auch nicht tun. Ich würde wetten, dass wenn sich in Deutschland schlagartig alle vegan ernähren und sich dabei bzgl. der Ernährung gleich wie bisher informieren würden, Du ziemlich schnell Millionen von Menschen mit Mangelerscheinungen im Land hättest. Als omnivor musst Du auf jeden Fall kein Ernährungsexperte sein. Im Prinzip reicht es aus, wenn Du den gesunden Menschenverstand walten lässt. Viel Obst und Gemüse querbeet, eigentlich egal was und in welchem Verhältnis, das Ganze ergänzen mit Kohlenhydraten, Milchproukten, Eiern Fisch und/oder Fleisch und dann machst Du sicherlich damit nicht viel falsch. Substituieren musst Du dabei auch nichts. Das war/ist ja auch anscheinend das Geheimnis der sehr hohen Lebenserwartung der Japaner in dem von mir verlinkten Artikel. Ich esse dazu noch viel Nüsse und Avocado, was für Omnivoren zwar gut aber nicht unbedingt erforderlich ist. Veganer sollten darauf wohl kaum verzichten. Und dass täglich Fleisch und Wurst ungesund ist, hat sich ja mittlerweile bis in die letzten Winkel im Lande herumgesprochen. Was die so Dinge wie Vitamin D Mangel und Cholesterin angeht, hat das nur sehr wenig mit der Ernährung zu tun. Ersteres haben sehr viele Europäer mangels Sonne und Letzteres lässt sich nur bedingt über die Ernährung beeinflussen. Grösstenteils ist es nämlich erblich bedingt. Das böse Ei ist auf jeden Fall nicht daran Schuld(, wenn man nicht täglich 5 davon isst).
Übrigens wenn wir jetzt nur mal annehmen, dass diese oder eine ähnliche Art der Mischkosternäherung wie die der Japaner auf Okinawa die optimale Ernährungsform für ein gesundes und langes Leben darstellt, dann wäre das ja wohl der triftigste Grund überhaupt auf den Konsum von tierischen Produkten nicht zu verzichten. Wäre es dann für einen Veganer immer noch ethisch-moralisch verwerflich? Es wäre dann überlebensnotwendig für ein längeres, gesundes Leben.

Geändert von JanMove (15.01.2021 um 13:03 Uhr)
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