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Zitat von Zigeuner
Die Kombination aus so einer modernen Gesellschaft mit verbindlichen, niedergeschriebenen Gesetzen und Gesetzen die ebendies zulassen halte ich für utopisch.
Aber ja, dann müsste man sich damit arrangieren. Würde ja noch nicht heißen, dass ich mich dem anschließen müsste, nur weil es erlaubt ist.
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Aha! Merkst Du was?
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Zitat von JanMove
Ja, aber es ist falsch, dass es falsch ist, da Eure Schlussfolgerung falsch ist bzw. Ihr eine kleine Minderheit seid, die meint diese Schlussfolgerung ziehen zu können. Könnt Ihr für Euch ja tun, hat aber keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Aber eben immer das gleiche....
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Ja, immer der gleiche Unsinn, mit Mehrheit zu wedeln, als ob Mehrheit ein Indikator für Korrektheit wäre.
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Zitat von JanMove
Wie sagte doch die Ärztin im Video, dass die Veganer durchschnittlich deutlich besser informiert sind und sich intensiver mit diesen Fragen beschäftigen als der Rest der Bevölkerung. Bei denen wirds dann wohl auch funktionieren, ist aber quasi ne Voraussetzung. Von der Durchschnittsbevölkerung kannst Du das aber kaum verlangen und die wird das auch nicht tun.
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Sie macht das ja nicht mal bei ihrer tierhaltigen Ernährung, das heißt wir haben doch jetzt schon längst ein Nährstoffproblem in der Bevölkerung.
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Zitat von JanMove
Ich würde wetten, dass wenn sich in Deutschland schlagartig alle vegan ernähren und sich dabei bzgl. der Ernährung gleich wie bisher informieren würden, Du ziemlich schnell Millionen von Menschen mit Mangelerscheinungen im Land hättest.
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Haben sie doch jetzt schon. Siehe meine vorherige Antwort.
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Zitat von JanMove
Als omnivor musst Du auf jeden Fall kein Ernährungsexperte sein.
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Offenbar doch, sonst gäbe es nicht so viele Tierkonsumenten mit schlechten Blutwerten, die zu den bekannten Zivilisationskrankheiten führen. Oder meinst Du, das wäre Schicksal und angeboren?
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Zitat von JanMove
Im Prinzip reicht es aus, wenn Du den gesunden Menschenverstand walten lässt. Viel Obst und Gemüse querbeet, eigentlich egal was und in welchem Verhältnis, das Ganze ergänzen mit Kohlenhydraten, Milchproukten, Eiern Fisch und/oder Fleisch und dann machst Du sicherlich damit nicht viel falsch. Substituieren musst Du dabei auch nichts.
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Na schau, und wenn Du statt der Tierprodukte einfach bisschen Tofu/Soja, Nüsse und Samen essen würdest, wärst Du genau so gut dabei. Wo ist jetzt die Schwierigkeit dabei, was es vegan so unheimlich kompliziert und gefährlich machen soll?
Supplementieren sollte man übrigens auch dann (Vitamin D), und B12 ist kein wirkliches Argument pro Tier, leicht zu vermitteln.
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Zitat von JanMove
Und dass täglich Fleisch und Wurst ungesund ist, hat sich ja mittlerweile bis in die letzten Winkel im Lande herumgesprochen.
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Nicht wirklich. Oder wie erklärst Du die hohen Mengen an Tierprodukten, die hier verkauft werden? 60 kg Tierkadaver pro Jahr pro Kopf.
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Zitat von JanMove
Was die so Dinge wie Vitamin D Mangel und Cholesterin angeht, hat das nur sehr wenig mit der Ernährung zu tun.
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D nicht, aber Cholesterin absolut.
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Zitat von JanMove
Ersteres haben sehr viele Europäer mangels Sonne und Letzteres lässt sich nur bedingt über die Ernährung beeinflussen. Grösstenteils ist es nämlich erblich bedingt. Das böse Ei ist auf jeden Fall nicht daran Schuld(, wenn man nicht täglich 5 davon isst).
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Na dann frag mal Deinen Arzt, worauf Du bei einem zu hohen Cholesterinspiegel bei der Ernährung achten solltest.
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Zitat von JanMove
Übrigens wenn wir jetzt nur mal annehmen, dass diese oder eine ähnliche Art der Mischkosternäherung wie die der Japaner auf Okinawa die optimale Ernährungsform für ein gesundes und langes Leben darstellt, dann wäre das ja wohl der triftigste Grund überhaupt auf den Konsum von tierischen Produkten nicht zu verzichten. Wäre es dann für einen Veganer immer noch ethisch-moralisch verwerflich? Es wäre dann überlebensnotwendig für ein längeres, gesundes Leben.
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Erstens gilt das vielleicht (!) für die Japaner, daraus eine Allgemeingültigkeit abzuleiten, wäre eine vom Barmer angeprangerte falsche Pauschalierung.
Zweitens wäre erst noch zu beweisen, ob es an der tierischen Ernährung liegt und sie mit einer pflanzlichen Ernährung nicht genau so alt würden. Denk immer dran, dass es bei den Nährstoffen nicht darauf ankommt, ob sie aus Pflanzen kommen oder den tierischen Umweg nehmen.
Warum soll es eigentlich besser sein, die Nährstoffe nicht direkt aus den Pflanzen zu sich zu nehmen, sondern dafür zu sorgen, dass sie über Tiere in den Menschen gelangen? Hierauf habe ich noch keine gute Antwort gehört.
Drittens wäre es tatsächlich eine interessante Frage, ob es moralisch-ethisch vertretbar wäre, wenn ein Mensch für ein x Jahre längeres Leben Tierprodukte konsumieren müsste. Da der menschliche Körper jedoch Nährstoffe braucht, bei denen die Herkunft egal ist, stellt sich die Frage nicht, er kann den Nährstoffbedarf komplett pflanzlich abdecken.
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Zitat von JanMove
Ja, und ich habe davor auch nichts anderes geschrieben nämlich, dass der Auftraggeber strafrechtlich gleich behandelt wird und damit auch ein Mörder ist. Okay, ich hätte korrekterweise schreiben müssen "und wird damit dem Mörder gleichgestellt". Aber das ist eben eine der Wortklaubereien von Eurer Seite.
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Hahaha, sagt derjenige, der Tiermord und Mord unterscheiden will.