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Zitat von Snape
Offenbar doch, sonst gäbe es nicht so viele Tierkonsumenten mit schlechten Blutwerten, die zu den bekannten Zivilisationskrankheiten führen. Oder meinst Du, das wäre Schicksal und angeboren?
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Das sind aber keine Mangelerscheinungen sondern eher Überflusserscheinungen, d. h., zu viel Zucker, zu viel Alkohol, zu viel Gewicht, ....
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Zitat von Snape
D nicht, aber Cholesterin absolut.
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Na dann frag mal Deinen Arzt, worauf Du bei einem zu hohen Cholesterinspiegel bei der Ernährung achten solltest.
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Ja, der hat mir gesagt, dass sich Cholesterin maximal um bis zu 15% über die Ernährung beeinflussen lässt. Der Mythos vom bösen Ei ist auf alle Fälle längst widerlegt (gemäss aktuellem Stand der Forschung).
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Zitat von Snape
Erstens gilt das vielleicht (!) für die Japaner, daraus eine Allgemeingültigkeit abzuleiten, wäre eine vom Barmer angeprangerte falsche Pauschalierung.
Zweitens wäre erst noch zu beweisen, ob es an der tierischen Ernährung liegt und sie mit einer pflanzlichen Ernährung nicht genau so alt würden. Denk immer dran, dass es bei den Nährstoffen nicht darauf ankommt, ob sie aus Pflanzen kommen oder den tierischen Umweg nehmen.
Warum soll es eigentlich besser sein, die Nährstoffe nicht direkt aus den Pflanzen zu sich zu nehmen, sondern dafür zu sorgen, dass sie über Tiere in den Menschen gelangen? Hierauf habe ich noch keine gute Antwort gehört.
Drittens wäre es tatsächlich eine interessante Frage, ob es moralisch-ethisch vertretbar wäre, wenn ein Mensch für ein x Jahre längeres Leben Tierprodukte konsumieren müsste. Da der menschliche Körper jedoch Nährstoffe braucht, bei denen die Herkunft egal ist, stellt sich die Frage nicht, er kann den Nährstoffbedarf komplett pflanzlich abdecken. 
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Sag mal kanst Du oder willst Du nicht richtig lesen. Ich habe geschrieben, Du sollst mal annehmen, dass es so ist... daraus ergibt sich automatisch, dass dies als bewiesen angenommen werden soll, womit sich das übrige Geschreibsel mit "warum", "weshalb" oder "vielleicht" erübrigt.
Dass es kein Zusammenspiel bei der Aufnahme von Nährstoffen gibt, und dass es nur auf die Zuführung dieser in irgendeiner Form ankommt, ist eine unbewiesene Annahme, die u. a. auch Rittenau trifft. Ich habe da so meine Zweifel. Aber wenn dem so wäre, wäre es umwelttechnisch eigentlich am besten auf alle Nahrungsmittel zu verzichten und zu 100% zu substituieren. Ihr habt ja mit dem Substituieren kein Problem. Man müsste gar nichts mehr anbauen usw. Ihr wollt halt auch nicht auf alles verzichten sondern Genuss spielt doch auch eine gewisse Rolle. Und komm jetzt bitte nicht mit Soja und Tofu. Habe bisher kein einziges Sojaprodukt gefunden, welches mir wirklich schmeckt, beim Tofu gerade mal einen Räuchertofu, der gut ist und den ich kaufe. Prozessierte Produkte versuche ich zu meiden, da die darin enthaltenen Zusatzstoffe auf jeden Fall ungesund oder zumindest höchst bedenklich sind. Damit fallen viele Ersatzprodukte weg, wobei ich aber auch gar keine Lust hätte irgendwas zu essen, was vielleicht so ausschaut und ähnlich schmeckt wie eine Wurst oder ein Stück Fleisch.
Aber ich denke sowieso, dass sich das mit dem Tiere töten in ein paar Jahren mehr oder weniger erledigt haben wird, da wir dann das meiste Fleisch als In-Vitro Fleisch kaufen können.