Zitat:
Zitat von Kyuss
OK, täglich, stimmt da ( noch) nicht , ich hätte besser "an dem Tag geschrieben".
Aber wenn 100 000 am Tag trotz Impfstoffmangel möglich sind , dann gehen auch 300 000, voprallem wenn bald weitere Impfstoffe dazu kommen, die auch in den Arztpraxen verimpft werden können.
Gegen Grippe lassen sich 10% jährlich impfen, ohne Impfzentren und zeitlich begrenzt vorsaisonal in 2-3 Monaten.
Ich bin mit meinem optimistischen Wunsch jedenfalls näher dran als du mit 4 Jahren.
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Auch der BioNTech-Impfstoff lässt sich problemlos in normalen Arztpraxen verimpfen.
Bei -75 °C +- 15 °C hält der 6 Monate, auf Trockeneis bis zu 15 Tage.
Aufgetaut wird bei Kühlschranktemperaturen von 2 °C bis 8 °C und ist bei den Temperaturen auch transportierbar (12 Stunden 1), haltbar 5 Tage). D.h. Großlieferungen und Lagerung an/in Impfzentren, Verteilung an die Arztpraxen, dort wird dann aufgetaut, verdünnt und der verdünnte Impfstoff innerhalb von 6 Stunden verimpft. Die Arztpraxen dürften die notwendigen, normalen Kühlschränke haben, da auch andere Impfstoffe und Medikamente bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden müssen.
Niedergelassene Ärzte gibt's 116000, 15 Minuten Beobachtung pro Person wird empfohlen = 4 * 8 = 32 Impfungen pro Tag = 160 pro Woche = 640 pro Monat und Ärztin/Arzt.
640 * 116000 = 74,24 Millionen pro Monat. Dazu gäbe es noch 207200 stationär tätige Ärztinnen und Ärzte und 72592 Zahnmedizinerinnen und -mediziner 3), letztere dürfen allerdings z.Z. noch nicht impfen, obwohl sie das nötige Wissen haben.
Bekäme man 200000 Impfpakete pro Woche verteilt (DHL schafft 5 Mio am Tag) und entsprechend viele MedizinerInnen aktiviert (402500 berufstätige Ärztinnen und Ärzte gibt's in DE insgesamt), könnte das ganze innerhalb von 5 Wochen durch sein.
200000 * 160 Impfungen pro Woche * 2 Wochen = 64 Mio, 1 Woche warten, dann zwei Wochen lang die zweite Dosis verimpfen.
1)
https://www.gelbe-liste.de/nachricht...b2-deutschland
2)
https://www.bundesaerztekammer.de/fi...tik_2019_k.pdf
3)
https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/...akten_2020.pdf