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AW: Coronavirus - Wann glaubt ihr, geht's wieder an die Tische?
Reden wir einmal Klartext.
Die meisten haben außerhalb Ihrer „Bubble“ (Familie / berufliches Umfeld) ein „Unbehagen“ (fühlen sich nicht „sicher“) wenn Sie andere Personen treffen.
Die natürliche Reaktion darauf ist es sich bewusst in eine "Abstandshaltung" zu begeben.
Niemand sieht ob jemand infektiös ist, somit beginnt in den meisten Fällen leider bewusst oder unbewusst eine Ab- bzw. Ausgrenzung.
Menschlich nachvollziehbar, jedoch mit den Wahrscheinlichkeiten einer lebensbedrohlichen Ansteckung sehr gering (Ausnahme Risikogruppen – zumeist in Pflegeeinrichtungen oder leider nur noch bedingt am „sozialen Leben“ teilnehmend (bzw. über die Angehörigen).
Welchen Sinn ergibt es, die Spielrunden der Sportverbände unter solchen Voraussetzungen weiterzuführen?
Meine Antwort – KEINEN –
Die Trainingseinheiten im „bekannten Umfeld“ sind derzeit das höchste was vielleicht Ende März wieder ermöglicht werden sollte (kann).
Die Gruppengrößen und das „Umfeld“ ist hier meist bekannt, somit eine „etwas sicherer Umgebung“ in der psychologischer Wahrnehmung.
Die Impfung als Option, dies sollten die letzten Wochen gezeigt haben, kann frühestens erst ab dem 3. Quartal als Chance gesehen werden (eher Ende des Jahres).
Das innerhalb von knapp 12 Monaten bereits eine vielversprechende Methode (90-95% Verminderung von schweren Verläufen) entwickelt, getestet und zugelassen wurde ist eine Sensation, die zeigt, wenn alle Ressourcen eingesetzt werden, (werden mussten), ist vieles möglich. - Sollte bei vielen anderen Dingen auch erfolgen -
Abschließend:
Die derzeitigen Maßnahmen (Einschränkungen) sind leider teilweise nicht ausgereift (u.a. Hygienekonzepte Einzelhandel, Kultur, Sport), jeder einzelne kann aber dazu beitragen, dass sich das Leben wieder „normalisieren“ kann.
Warum gibt es keine Studie zu Ansteckungen im Lebensmitteleinzelhandel (Personal) oder ÖPNV - Infektionen der Angestellten - um gezieltere Maßnahmen zu treffen?
Was und wie sollte Politik aber mit dem derzeitigen Informationen reagieren als mit zeitlich begrenzen Schließungen und Auflagen?
Die Sportverbände sollten ihren Beitrag leisten und sich der Realität stellen:
Besser nur Training (Verein) als eine Runde abzuschließen, auf die die „gefühlte“ Mehrheit (Gespräche) keine Lust hat, da immer die „Unsicherheit“ mitspielt (damit wieder „Doppel“ und das wurde untersagt).
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