Zitat:
Zitat von Matousek
Wichtiger ist aber, dass er Taten folgen läßt. Sonst befürchte ich, wird in der Periode danach der Ton vmtl noch rauher, als in der Trumpzeit war.
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Genau das ist der Punkt. Als Kopie vom Super Bowl 2016 Lady Gaga die Hymne trällern (wobei das, außer Whitney noch keine besser gemacht hat) und J.Lo. "This Land..." performen zu lassen macht noch keinen Staat.
Die warmen Worte von Einigkeit usw. werden den Bürger aus Pittsburgh, Green Bay oder Kansas City wenig interessieren. Wenn ich Football einschalte, dann sehe ich dort das "andere " Amerika. Da sitzt man nicht im Milliardendome in L.A., sondern bei Minusgraden ohne Dach im Schnee und kommt nicht im Tesla sondern im Dodge Ram.
Um diese Menschen geht es, das sind diejenigen, die Biden "mitnehmen" muss. Niemand dort wird von Digitalisierung profitieren, niemand vom Klimaabkommen.
Übrigens sehr interessant die Worte zu dem Event von Lambsdorff: "bei Trump hätte jeder vom Superspreader gesprochen, bei Biden interessiert es niemanden".
Ich will Trump nicht besser reden als er war. Der Abgang war völlig stillos.
Aber wer glaubt, dass nun leichtere bilaterale Zeiten anstehen, der wird böse aufwachen. Vielmehr hat Biden ja schon seinen Kurs gegenüber China und der EU klar kommuniziert und der unterscheidet sich Nullkommanull von Trump. Nur der Widerspruch wird komplizierter, da man bei Trump leicht blocken könnte. Einen 'umarmenden" Biden kann man nicht so angehen, man sollte aber aufpassen, dass man sich bei der freundlichen Umarmung nicht erdrücken lässt..
Persönlich habe ich übrigens nichts gegen Biden und Harris. Politisch ist es letztendlich egal, da sich nicht viel ändern wird.