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Alt 23.01.2021, 15:31
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Zukunft der Automobilindustrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobilität

Zitat:
Zitat von Gallifax Beitrag anzeigen
Echt interessant wen man sich die Anfänge des threads durchließt. Irgend wann muss ich mal den ganzen thread durchlesen.

Was ich mich Frage ist ob die Gegner der E-Mobilität heute noch genau so argumentieren.

Speziell an noppenzar: Glaubst Du das alles so in der Form immer noch wie in Deinem ersten post hier?

Ich fand die Aussage mit Windstille und Dunkelheit sehr interessant, sowie die Aussage zur Wasserstoffzukunft.

Ist Dir bekannt wie man Wasserstoff herstellt? Wie stellt man den Wasserstoff her der dreimal soviel Energieaufwand benötigt wenn es windstill und dunkel ist?

Insgesamt interessiert mich aber Dein Standpunkt zu allen Dinge die Du dort ansprachst.

Was mich auch interessierst ist ob Du durch grundlegend mit der Technologie auseinander gesetzt hattest zu dem Zeitpunkt? Die Schreibweise sieht eher nach Vorverurteilung und Agenda aus, nicht nach offenen Augen.

Das ist kein Angriff auf Dich, nur ehrliches Interesse zum Verständnis.
MMn. entscheidet sich die E-Mobilität an den Kosten und an der Praktikabilität. Beim Batterieauto setzt die Physik Grenzen.

In meinen ersten Beiträgen hatte ich immer wieder vom Gasauto als Überbrückungstechnologie geschrieben. Günstig, schnelles Tanken, mit großem Tank sehr ordentliche Reichweite und sehr sehr niedrige Emissionen.

Das E-Auto sehe ich nur als Dieselhybrid oder reines Stadtfahrzeug.

Das größte noch nicht der breiten Öffentlichkeit bewusste, Problem beim E-Auto ist mMn. der Wiederverkauf. Batterien altern auch ohne zu fahren. Wer kauft noch einen 6,7 oder 8 Jahre alten Tesla mit 50% Batterie?

Und bei Herstellern mit dem Modell "Batteriemiete" zahlt man in 10 Jahren 15-20k drauf und der Wagen altert trotzdem und hat keinen großen Restwert mehr.

Für die Stadt, als Zweitwagen für die Frau, sind i3 und Co. durchaus praktikabel. Vor allem, wenn man Zuhause mit eigenem Solarspeicher lädt.

Bei der Stromversorgung sehe ich, trotz E-Autos und dem steigenden Verbrauch durch die Digitalisierung keine Versorgungsprobleme. "Typisch deutsch" kann man sich hier als die "Guten" darstellen und beruhigt Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen zukaufen.

Technologisch sehe ich die Zukunft immernoch in der tiefen Erdwärme. Theoretisch ist es ja recht einfach: Tiefes Loch, Wasser runter, Wasserdampf rauf und Turbine antreiben. Hier muss mMn. geforscht werden bezüglich der Machbarkeit. Kernfusion ist auch noch ein Thema und auch die CO2 Abscheidung sollte man nicht vergessen.

MMn. ist die Politik da zu fokussiert auf bestimmte Technologien. Man könnte auch im Wind-/Solarbereich mehr in Modernisierung altern Anlagen investieren anstatt 250 M hohe Windräder mitten in Wälder zu setzen und dafür mehrere Quadratkilometer Wald abzuholzen.

Bezüglich der Energiewende liegt in Deutschland viel im Argen. Die weltweit höchsten Strompreise und dafür relativ schlechte Ergebnisse.
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