Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Focus: *Der 1. FC Köln hat offenbar als erster Bundesligaklub Staatshilfe beim Wirtschaftsstablisierungsfonds angefragt. Das berichtet das "Handelsblatt". Demnach soll der Verein unverbindlich angefragt haben, weclche Staatshilfen für ihn in Frage käme. Offenbar soll es dabei auch um eine Bürgschaft in Höhe von rund zehn Millionen Euro gegangen sein.*
Was für Schalke gilt, muss auch für Köln gelten.
Ich schlage vor, der DFL 1 Milliarde zu geben, damit die Spielergehälter voll gezahlt werden können. Fußball ist schließlich das wichtigste Kulturgut. Wenn man die Zuschüsse für die Theater, Museen und notfalls auch Schulen etwas kürzt, müsste das doch zu stemmen sein. 
|
Man muss die Vereine am Leben erhalten. Den Städten bleibt har nichts anderes übrig. Niemand in der Welt würde Dortmund ohne den BVB kennen, die AA inkl. Bayernwelt ist einer der meistbesuchten Orte von Touristen in München. Ähnliches gilt für Barcelona. Der wahrscheinlich einzige Anziehungspunkt in GE ist in normalen Zeiten die Arena.
Und was man auch nicht vergessen darf ist, dass sich Politiker im Glanz der Vereine in guten Zeiten dort königlich sonnen können. Hier und da (Lindner BVB, Stoiber Bayern) fällt dann auch noch ab und an mal ein Posten in irgendeinem "Rat" ab.
Und viele Fans sind da auch Pharisäer. Geht es um die Konkurrenz dann schreit man rum, ist der eigene Verein betroffen nimmt man es gerne.
Letztendlich sind die Hilfskredite aber auch nicht ganz unproblematisch. Man verschiebt die Schwierigkeiten in die Zukunft.