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Zitat von JSCH
Für mich geht es einzig und allein um die Gehälter und das ganze DFB, FIfa, UEFA Gebaren und drumherum. Das ist einfach nicht mehr vermittelbar, gerade in der heutigen Zeit. Wenn dann Kritik an z.b. staatlichen Hilfen kommt finde ich das völlig verständlich und auch legitim. Da geht ein durchschnittler Bulispieler wohl immer noch mit Mio. 2 nach Hause und der Staat soll einspringen? Ich glaube es hackt. Und jetzt kommt bitte niemand mit Vergleichen in der freien Wirtschaft um die Ecke. Und Handgelder, Vergünstigungen, Berater, DFB usw. lassen wir im Moment mal Aussen vor. Auch schöner Kommentar diesbezüglich heute in der Bild. Es ist das Gesamtbild welches der Fussball ab gibt.
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Läuft das nicht überall so? Haben sich nicht noch Vorstände und Investmentbanker in der Finanzkrise hohe Boni ausgeschüttet? Was ist mit den Mittelständlern, die über Jahre maximale Gewinne aus Holdingstrukturen ins Private rausgezogen haben und jetzt nach dem Staat schreien oder per "Insolvenz in Eigenverwaltung" ihre Firma restrukturieren ohne in die Haftung zu gehen?
Ich sehe die Schuld nicht beim Fussball oder bei den Unternehmern. Es ist der Staat und dort auch viel EU-Recht, was diese Modelle erst hoffähig gemacht hat. Schäuble hat ja zugegeben, dass das mittlerweile alles so komplex ist, dass "man da nichts machen könne".
Und die Spieler? Würdest du es nicht nehmen? Würdest di keine "Marketing GmbH" gründen, wenn du da statt 45% nur 30% Steuern auf Bildrechte und Werbeeinnahmen zahlen würdest?
Würdest du als Bayern München die 200 Mio für die Infrastruktur rund um die AA nicht nehmen? Würdest du nicht die Umwidmung des Grund und Bodens des NLZ dankend annehmen, wenn dadurch der Erbpachtzins um ein Vielfaches sinkt?
Jeder würde es so machen. Das das langfristig für eine Gesellschaft nicht gesund ist, das steht auf einem anderen Blatt. Nur haben die Vereine speziell für die Regionen die sie international vertreten einen derartigen Mehrwert, dass sie fast alles verlangen können.