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Alt 04.02.2021, 10:53
Gandalf446 Gandalf446 ist offline
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AW: Coronavirus allgemein (Covid-19, Virologen, Politik, aktuelle Lage, Impfung usw.)

Zitat:
Zitat von Petar Beitrag anzeigen
Hier der Originaltext von Gastautorin Mag. Petra Falb:
"Derzeit vielfach und gerne erwähnt: Narkolepsie beim Impfstoff Pandemrix© zu Zeiten der sogenannten "Schweinegrippe". Die detaillierten molekularen Mechanismen für den Zusammenhang mit der Impfung sind noch immer nicht restlos geklärt, aber es liegt wohl an einem Bestandteil des verwendeten Adjuvans (Wirkverstärker) in Kombination mit einer genetischen Veranlagung der Betroffenen. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung liegt bei etwa 1:20.000, das Auftreten geschah im Schnitt innerhalb weniger Wochen nach der Impfung, in einigen einzelnen Fällen etwa 4 Monate danach.
Bemerkt hat man es aber eben auch erst nach etwa einem Jahr, gesichert noch später, weil erst dann genügend Personen geimpft waren, um diesen Zusammenhang zu erkennen. Erschwert war die Situation noch dadurch, dass diese Nebenwirkung nur in einigen wenigen vorwiegend skandinavischen Ländern auftrat. Auch hier hat sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt: "Ein Spätschaden! Das war ja erst nach einem oder zwei Jahren!". Nein, war es nicht! Es trat viel früher auf, aber aufgrund der erst dann erreichten ausreichenden Durchimpfungsraten hat man es erst nach diesem Zeitraum sicher zuordnen können!"

@Gandalf446
@Frau Falb

Um es zu verstehen, sollte man wissen wie es überhaupt dazu kommt:

"Damit es zur Erkrankung kommt, muss allerdings noch ein zweites Ereignis eintreten. Die Blut-Hirn-Schranke ist nämlich normalerweise undurchlässig für Antikörper. Eine weitere Erkrankung, eine schwere Entzündung oder eine Infektion könnte laut Steinman jedoch die Blut-Hirn-Schranke für kurze Zeit öffnen. Dieses Ereignis müsste nicht mit der Impfung zusammenfallen, da die Antikörper ja lebenslang im Blut vorhanden sind. Dies würde erklären, warum Geimpfte auch Jahre nach der Impfung noch an einer Narkolepsie erkranken können." (Ärzteblatt)

Also, kann man Jahre später nach der Impfung erkranken durch die "Langzeitfolgen"? Antwort: JA
Bedeutet es grundsätzlich für alle Impfungen? Antwort: NEIN
Wäre es möglich bei Corona-Impfungen? Antwort: DAS WISSEN WIR ERST IN EIN PAAR JAHREN
Den Artikel im Ärzteblatt habe ich mittlerweile auch gelesen. Allerdings wird weiter auch geschrieben: "Auch die Influenza selbst sollte dazu in der Lage sein, da das Nukleopeptid ja ein normaler Bestandteil des Influenza-Virus ist. Hierfür gibt es tatsächlich Hinweise. So wurde nach der Spanischen Grippe 1918-20 von Ärzten über eine Häufung von „Schlafkrankheiten“ als einer Variante der „Encephalitis lethargica“ berichtet. Auch in China kam es zwischen 1996 und 2008 nach den Grippewellen jeweils zu einem Anstieg der Narkolepsie-Diagnosen."
Streng genommen hätte es also auch ohne die Impfung bei genügend hoher Infektionsrate zu einem Anstieg an Narkolepsie-Diagnosen kommen können - die allerdings glücklicherweise bei der Schweinegrippe nicht ansatzweise erreicht wurde. Bei Sars-CoV-2 sehen die Zahlen allerdings anders aus. Ziehe daher aber meine ursprüngliche Aussage zurück.
Dennoch bleibt eine großflächige Impfung der kürzeste (und wahrscheinlich auch schmerzloseste) Weg aus der Pandemie und ändert auch nichts an meiner Entscheidung pro Impfung (ich habe die 1. Dosis so oder so schon bekommen)
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