Einzelnen Beitrag anzeigen
  #3410  
Alt 09.02.2021, 11:20
BlinderBarmer BlinderBarmer ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 12.05.2009
Alter: 56
Beiträge: 3.745
BlinderBarmer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Der Veganer-Thread

Hast du nen Doktor in Rabulistik?
Man hat nicht den Eindruck, dass es dir um die Sache geht.
Aber um es kurz zu machen.
Keine der Aussagen ist objektiv belegt, auch nicht durch die angegebenen Quellen.
Du zitierst etwas von Leuten, die wollen, dass das wahr ist.
Und dir ist egal, ob das stimmt oder nicht.
Musst du mit klarkommen.

Und wenn jemand schon in der Video-Überschrift von 'mesten' schreibt würde ich ja mal ein natürliches Misstrauen an den Tag legen.
Ich glaube halt nicht jeden Scheiß, nur weil es ein Veganer sagt und mir ins Konzept passt.
Aber hey, ihr seid die guten, damit kann man alles rechtfertigen.

Interview mit Wohlleben (der aus dem Video) und einem Jäger:
Zitat:
Peter Wohlleben: Aber was Jäger können, das könnten auch die natürlichen Feinde von Reh, Hirsch oder Wildschwein. Wir sollten uns zum Beispiel freuen, dass der Wolf sich in Deutschland wieder heimisch fühlt und Wild jagt.

Torsten Reinwald: Auch ich freue mich sehr über die Wölfe! Aber aus Forschung in den USA wissen wir: Ein Wolfsrudel erbeutet im Jahr etwa 550 Rehe, Hirsche, Wildschweine. Wenn der Wolf die rund zwei Millionen Paarhufer reduzieren sollte, die Jäger jährlich in Deutschland erlegen, bräuchten wir rund 3500 Rudel.

Peter Wohlleben: Der Wolf allein kann die Jagd nicht ersetzen * aber zur natürlichen Reduktion von Wild beitragen.
Also auch laut Herrn Wohlleben braucht man die Jagd.
Und er schlägt vor:
Zitat:
Peter Wohlleben: Wäre es nicht langfristig besser, die Jagd ganz in die Hände von staatlichen Berufsjägern zu legen, statt sie zum Privatvergnügen zu machen?
Wow, voll der Jagdfeind.


Zitat:
Peter Wohlleben: Was halten Sie davon, großflächige Ruhezonen einzurichten, um zu beobachten, wie sich das Wild tatsächlich entwickelt?

Torsten Reinwald: Es gibt ja bereits 16 Nationalparks in Deutschland.

Peter Wohlleben: Aber die machen weniger als 0,5 Prozent der Gesamtfläche aus. Und auch dort ist die Jagd nicht verboten.

Torsten Reinwald: Weil es dort Vorgaben gibt, nämlich vom Naturschutz. Dort sind etwa invasive Tierarten nicht erwünscht. Der Waschbär zum Beispiel. Der räubert etwa die Nester seltener Vögel aus. Selbst Naturschützer wollen ja nicht einfach die Natur sich selbst überlassen, sie wollen eine bestimmte Vorstellung von Natur Realität werden lassen. Und damit das klappt, braucht es eben manchmal die Jagd.

Peter Wohlleben: Fällt Ihnen ein Beispiel dafür ein, wo das gut funktioniert hat?

Torsten Reinwald: Das Bremer Blockland ist eines der wichtigsten Brutgebiete für Wiesenvögel in Europa. Man hat Millionen investiert in die Renaturierung der Landschaft, damit dort mehr Vögel brüten. Vergebens. Also wurden, wissenschaftlich begleitet, Füchse gejagt. Und innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl seltener Brutvögel wie Kiebitz oder Brachvogel dort verdoppelt. Die Jagd ist so eine Form von Naturschutz.
Noch Fragen, Kienzle?
Herr Wohlleben hatte jedenfalls keine.

Zitat:
Peter Wohlleben: Da ziehen wir an einem Strang. Und ich bin überzeugt: Jäger, Umweltschützer, Tierliebhaber und Politiker sollten sich viel öfter zusammensetzen und austauschen.

Torsten Reinwald: Das sehe ich auch so. Ohne Vorurteile auf beiden Seiten.
Hui, sich zusammensetzen und sich ohne Vorurteile austauschen.
Schade dass das nicht vegan zu sein scheint..
Mit Zitat antworten