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AW: Coronavirus - Situation in Bayern
Also Bedär,
zum Pandabär werde ich langsam aber sicher auch, haha...
Vermutlich hätte bei Rattenfänger noch "von Hameln" hinzufügen sollen, wobei diese Sage natürlich auch nur bedingt zutrifft. Aber ich komm damit klar, wenn dieser Begriff einem aufstößt.
Leider ist es wirklich mittlerweile so, dass die AfD nicht nur noch von Menschen mit einem IQ von 75 und einem aktiven Wortschatz von nicht gerade viel mehr Wörtern gewählt wird (ich übertreibe und überzieh das Ganze jetzt hier), sondern auch von Personen aus der Mitte der Gesellschaft (früher hätte man wohl von den Bürgerlichen gesprochen).
Warum das so ist, erschließt sich mir leider nicht. Ich versteh es einfach nicht. Zum Glück kehren einige AfD-Mandatsträger ihrer Partei nun den Rücken, vermutlich ist auch bei denen langsam angekommen, dass der sogenannte rechte Flügel dort eben nicht nur eine Randerscheinung ist....mit rechten Parolen lässt sich leider Stimmung machen und das ist das wirklich Schlimme an der Situation: In Deutschland ist es wieder "legitim" rechtsnationalistisch zu denken, zu sprechen, zu wählen....die führenden Politiker Deutschlands müssen endlich erkennen und auch zugeben bzw. eingestehen, dass eben immer mehr rechtsnationalistisch denkende Menschen in ihrem geliebten Land leben als sie es gerne wahr hätten.
Die CSU hatte mit Seehofer wieder versucht hier diese Menschen wieder einzufangen, aber vermutlich gelingt das einfach nicht mehr.
Diese Partei ist keine Alternative, diese Partei entwickelt sich immer mehr zu einer ernsten Gefahr für unser Land....ich seh da wirklich, aber auch wirklich keinen einzigen fähigen Politiker in den Reihen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mit dieser Art des Denkens nicht klar komme...solange sich die AfD nicht ganz eindeutig und vehement von den rechten Strömungen in ihr distanziert und diese auch ausschließt, sollte jeder vernünftige Mensch keinen Gedanken dafür verschwenden überhaupt die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, sein Kreuz dort zu setzen.
Ja ich geb zu, dass es in der derzeitigen Situation schwierig ist sein Kreuz richtig zu setzen, zu viel Profilierungsgehabe momentan und zu wenig Einbeziehen des Parlaments in wichtige Entscheidungen, verbunden mit der Unfähigkeit getroffene Entscheidungen dem Volk auch verständlich und nachvollziehbar nahe zu bringen.
Ich seh das Bemühen einiger Verantwortlichen richtige Entscheidungen zu treffen...dann treffen solche Entscheidungen auf das föderalistische System Deutschlands und ruck zuck verpuffen vielleicht sinnvolle Maßnahmen, weil sich Menschen an der unterschiedlichen Art der Umsetzung stören und vieles nicht nachvollziehbar ist...man könnte auch willkürlich sagen.
So, kleines Amen.
Morgen fällt die Entscheidung für Bayern und alles andere als ein Abbruch und Neustart (unter welchen Bedingungen auch immer) kommt eigentlich nicht in Frage, um mal wieder beim ursprünglichen Thema anzusetzen.
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