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Alt 10.02.2021, 18:04
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Zukunft der Automobilindustrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobilität

Zitat:
Zitat von Jeff der Busfahrer Beitrag anzeigen
Ich bin ja bekanntermaßen ein E- Auto Verachter.

Aber nun muss ich doch die Teslas etwas in Schutz nehmen:

Mit halbwegs geladenem Tesla sitzt man mindestens 2 Tage im warmen bei schneegesperrter Autobahn. Das wurde von Unabhängigen ausprobiert. Ist ja auch Logo, da der Motor nicht mitlaufen muss, im Gegensatz zum Benziner.

Auch regelt ein neuerer Tesla nicht nach 3 Minuten Vollgas runter, das war mal.

Und trotzdem kotzen mich diese komischen E-Autos samt Rüssel an. Zum Glück habe ich genügend Otto-Motor-Liebhaber Autos, so dass ich mich in meinem Leben nicht mehr in in/auf eine fahrende "ätzende" Batterie setzen muss.

Und ich kann immer wieder nur appelieren, gebrauchte Autos zu kaufen, das schont am meisten die Umwelt.
Du sagst es richtig, MIT halbwegs geladener Batterie. Nur kommt man bei diesem Wetter selbst bei langsamer Fahrweise kaum 200 KM weit

Die ganzen ",Tests" liefen immer bei etwa 0 Grad und unter Abschaltung sämtlicher Verbraucher. Und bei Stop and fo laufen Radio, Scheibenwischer, Sitzheizung, Licht und bei Ninus 10 Grad muss die Heizung auch mehr leisten

Am lustigsten fand ich den Reichweitentest, wo ein Tesla im Winter angeblich 380 KM schaffen würde. Mit konstant etwas über 100 und ausgeschalteter Heizung wurde getestet...

Tatsächliche Tests des ADAC , Auto Zeitung und anderen haben viel schlechtere Ergebnisse gebracht. Smart, Zoe und die anderen kleinen Autos kamen kaum 100 KM weit, größere knapp 200.

Und ich korrigiere. Vielleicht nicht 3 Minuten, aber auch nicht viel länger als 10 Zudem sinkt dann die Reichweite auf ein Minimum.

Zu den Gebrauchten:

Heute ist im Focus ein Artikel bezüglich der Restwerte, wo E-Autos extrem schlecht abschneiden.

Ich will die Dinger nicht per se schlecht machen. Für bestimmte Zwecke wie "Greenwashing" oder Stadtverkehr sind sie gut geeignet.

Nur sehe ich keinerlei Nutzen für die Umwelt, wenn die Soieler des FCB jetzt auf einmal e-tron fahren, der Verein werbewirksam in seiner Tiefgarage etliche Ladestationen anbringt, die Spieler dann aber in ihrer Freizeit mit Autos durch die Gegend fahren, die 20-30 Liter schlucken.

Genauso unglaubwürdig wie Klopp mit seinem Opel.

Genau dasselbe bei einem IT Unternehmer aus dem entfernten Bekanntenkreis. Tolle Firma, schreiben hochkomplizierte Software, haben Rechner, die soviel Strom ziehen, dass sie wassergekühlt sind, aber für alle erwa 150 Mitarbeiter gilt nach Außen der "Hipstermodus". Alles wird als "nachhaltig" verkauft und natürlich fährt der Chef mit einem kleinen E-Flitzer zur Firma, den er auch noch direkt vor der Tür lädt. Der Haken ist nur, dass er zu jedem Termin außerhalb von 50 KM den dicken E-Klasse Kombi nimmt und Zuhause umsteigt.

Da ist für mich nichts Nachhaltiges dran. Das fällt für mich unter Marketing.

Wahrscheinlich geht es gerade in den "Hipster" Branchen nicht anders, Kunden und Unternehmen müssen so tun, als ob man die Ökobude vor dem Herrn wäre.

Erinnert mich immer an die Ökohausfrauen, die hier regelmäßig bei Denns Biomarkt einkaufen und mit ihrem Cayenne oder X5 kaum in die engen Parklücken kommen und erstmal den Kofferraum herunterlassen müssen, um ans Handtäschchen zu gelangen. Aber man ist ja "gut", da man ja "Öko" und "nachhaltig" kauft.

Verlogen ist das. Aber man hat ka gute Vorbilder. Löhrmann und Co sind ja vor der Wahl auch erst 200m vor dem Rednerpult vom 12 Zylinder aufs Fahrrad umgestiegen.

Da muss ich dann tatsächlich mal den Ströbele loben. Der mag politisch sein wie er will, aber er ist kein Heuchler.
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