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Alt 11.02.2021, 17:40
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Mephisto Mephisto ist offline
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:-) AW: Coronavirus - Situation in Hessen

Zitat:
Zitat von maninblack Beitrag anzeigen
Ich habe dem Verband (Geschäftsstelle) im Mai 2020 (dokumentiert) bereits für die Saison 2020/21 eine Art "Wild West Runde" * spielen ohne Druck (ohne Abstieg) nahegelegt (Situation war Personen, die sich mit der Materie auskennen, klar * wollte nur niemand hören!)

Da Du meine Vorschläge für 2021/22 [nur für diese in meinen Augen extrem wichtige Saison (für alle Sportarten) geschrieben] seziert hast (wobei ich nicht so schlecht wegkomme), warten wir ab.

Die Vorschläge sind bereits länger kommuniziert, nun sind andere am Zug!

Problem an der Sache ist, dass mein *Nachname* im gesamten HeTTV "bekannt" und für viele Funktionsträger "verbrannt" ist (woran das wohl liegen kann?? -> kann lesen und Zusammenhänge/Widersprüche erkennen (kennt die WO) und kommuniziert diese direkt * nicht nur in Foren (hier um "Wissen" und "Innovationen" mit anderen TT-Spieler/innen zu teilen bzw. auch "Neue Ideen" zu erfahren und daraus "zu lernen").
Ich empfinde einen Teil der handelnden Akteur*innen in ehren- und hauptamtlichen Funktionen des HTTV deutlich offener, zuhör- und gesprächsbereiter, als ich es schon in der Vergangenheit erlebt habe. Es gibt aber auch die Spezie "Persona non grata", für die Hackordnung, Macht, Status und klare Zuständigkeiten/ Kompetenzen im Vordergrund stehen und dadurch erst einmal das "wer sagt was" und "darf der das" vor dem "was sagt jemand" und "ist das eine gute Idee" steht. Meine Erfahrung ist aber auch, dass auch das "wie sage ich was" und die Haltung mitentscheidend sind. Auch wenn es mir bei Einzelnen schwer fällt, gehe ich grundsätzlich wirklich erst einmal wohlwollend davon aus, dass jemand etwas im Sinne der Sportart bewirken möchte und eine gute Absicht verfolgt, wenn er/ sie eine offizielle Funktion einnimmt. D.h. ich unterstelle erst einmal Wohlwollen und versuche zu verstehen, warum jemand oder eine Gruppe entscheiden und handeln, wie sie handeln. Dabei kann ich, vielleicht auch aus einer anderen Perspektive betrachtend, zu einer anderen Sichtweise kommen. Entscheidend finde ich, ob man sich gegenseitig mit Respekt/ Akzeptanz begegnet und wie man miteinander kommuniziert. Wie so oft macht zumindest manchmal der Ton die Musik - und dann kann das Argument kommen, doch bitte erst einmal selbst Verantwortung zu übernehmen, um sich in ein Amt wählen zu lassen, um selbst am Entscheidungsprozess beteiligt zu sein. Kann ich im Grundsatz auch mitgehen, gleichzeitig sollte man aber für gute Vorschläge dankbar sein und diese nicht aus formalen oder persönlichen Gründen ignorieren.

Hier stellt sich die Frage, die sich gerade viele Organisationen und Verbände stellen, welche Mitwirkungsmöglichkeiten und -zugänge es außer der auf mehrere Jahre angelegten Wahlämter gibt. Zumindest auf der Ideenebene - entscheiden müssen Beschlussgremien. Ein Forum wie dieses hier kann natürlich kein offizielles Organ sein, aber trotzdem der Ideenfindung und dem kritischen Austausch dazu dienen, wenn diese gut begründet und wertschätzend sind. Ohne Kapazität für ein Verbandswahlamt finde ich das Forum als Austauschplattform zwischen TT-Interessierten eine gute Sache und würde mich freuen, wenn es auch verbandsseitig künftig offenere Beteiligungsformate über Wahlämter hinaus geben würde, bei denen man sich auch temporär und themenbezogen einbringen kann. Dabei besteht aber immer die Gefahr, dass das dann zum "Mülleimer" für alles wird, was woanders nicht platziert werden konnte. Aber wie gesagt habe ich eigentlich aktuell schon das Gefühl, dass Ideen gehört werden.

Und jetzt zurück zur aktuellen Situation rund um Saisonabbruch, Überlegungen zur neuen Saison und den HTTV-Entscheidungen dazu. Ich konnte die bisherigen Entscheidungen zum jeweiligen Zeitpunkt entsprechend der Pandemielage überwiegend recht gut nachvollziehen und mitgehen, fand auch die Kommunikation dazu ok. Dabei sind m.E. auch Stimmen und Einschätzungen der Basis gehört worden und es gibt einen verhältnismäßig offenen Umgang mit neuen Wegen durch die besonderen Umstände durch die Pandemie. Die Situation verlangt allen privat und beruflich viel ab. Je nach persönlicher Situation entweder Überlastung, Einsamkeit, Sorge um Angehörige, Existenzängste. Da finde ich es dann erst einmal anerkennenswert, sich da "nebenbei" in Abteilung, Verein und/ oder Verband zu engagieren und aufwendige Abstimmungsprozesse auf den unterschiedlichsten Ebenen überwiegend in Videokonferenzen vorzunehmen.

Ich hoffe sehr, dass Deine Ideen Gehör finden und nicht aus dem Grund "verbrannt" sind, weil sie von Dir und (u.a.) hier im Forum kommen, sondern mit Blick auf den Inhalt der Vorschläge im Sinne der Sportart geprüft werden. Ich war auch schon öfters gänzlich anderer Meinung als Du, in meiner Wahrnehmung ist es für mich aber klar erkennbar, dass es Dir als Antrieb vor allem um das Wohl und die Zukunft der Sportart geht, was ich selbst bei anderer Meinung sehr anerkenne.
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Nichts bleibt wie es wird!
Mephisto
TSG Oberrad

Geändert von Mephisto (11.02.2021 um 17:47 Uhr)
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