ich gehe wunschgemäß nicht auf Turbo ein

, sondern auf den Beitrag von Ricardo Walther.
Zunächst mal Respekt, dass er sich auf dieses nicht ganz ungefährliche Terrain wagt.
Seine Einlassungen sind plausibel, natürlich auch deshalb, weil sie von IHM kommen; haben was von "Totschlagargumenten" insofern.
Generell sollte nicht alles auf die Goldwaage gelegt werden, was hier geschrieben wird.
Provokation macht halt mehr Spaß als sachlich-nüchternes Analysieren

Da zu unterscheiden, das müssen Einige noch lernen.
Ochsenhausen-Düsseldorf war natürlich nicht "geschoben", schon gar nicht das Schlussdoppel.
Dass das alles - vorsichtig ausgedrückt - "unglücklich" wirkte in der Außendarstellung, da wird aber doch wohl niemand widersprechen, oder?
Insbesondere - und das ist eigentlich der einzig gravierende Kritikpunkt von meiner Seite - was den Nicht-Einsatz von Boll betrifft.
In solch einem Spiel MUSS er dabei sein, vertragliche Verpflichtungen hin oder her.
Und wenn man dann doch der Meinung ist, ihn "schonen" zu sollen, dann soll man in der öffentlichen Kommunikation die Wahrheit sagen und nicht von "Rücken" faseln.
Das wirkt seeeeehr unglücklich, insbesondere wenn sowas a) zum x-ten Mal passiert und b) er ein paar Tage später wieder am Tisch steht.
Gauzy übrigens auch, aber das ist ein anderes Thema.
Leute, Ihr vermarktet ein Produkt, in diesem Fall die höchste deutsche Spielklasse im Tischtennis.
Eigentlich wird da ein gutes Niveau geboten, und Ihr schneidet Euch ins eigene Fleisch, indem man mit Aufstellungen antritt, die - sagen wir - nicht den "erwarteten" entsprechen.
Was soll der "Fan" davon halten bitteschön???
Ich rede gar nicht mal vom TT-news-Klientel (hier blicken ja die meisten doch recht gut durch), sondern vom "gemeinen TT-Interessierten".
Der fühlt sich doch verarscht (kennt natürlich auch gewisse Hintergründe nicht)
Gerade DANN ist eine offene und glaubhafte Kommunikation unabdingbar.
Sonst verspielt man Glaubwürdigkeit und langfristig auch Kredit.
Sind morgen Spiele?
