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AW: Verschiedene Belag-Philosophien (China, Tenergy, Tensor)
Hallo.
Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, vor allem am Anfang, dass man kein Holz spielt das zu schnell ist. Wenn man am Anfang mit einem 5-schichtigen Vollholz anfängt und längere Zeit dabei bleibt, dann ist man schon mal auf dem richtigen Weg.
Ich habe selber viel zu früh, viel zu viel gewollt und bin deshalb zu schnell auf Tensoren und Carbonhölzer gewechselt.
Zwischenzeitlich spiele ich wieder ein All+ -Vollholz und zumindest auf der RH einen klassischen Belag.
Ich bin in einem relativ großen Verein mit zwischen 5 und 6 (wechselnd je Saison) Herrenmannschaften.
Auch dort findet man in der letzten Kreisklasse junge Spieler, die meinen Tensoren wie z. B. MX-P zu spielen. Wohl gemerkt bei einem konstanten TTR unter 1000. Man sieht also, dass Tensoren bzw. deren Werbung und hohe Preise nicht unbedingt auch TTR-Punkte bringen.
Durchgehend Tensoren (wenn nicht Materialspieler) findet man bei uns ab der Landesliga. Darunter spielen auch die meisten immer noch klassische Beläge wie z. B. Coppa, Mark V oder Speedy Spin.
Grundsätzlich bin ich der Meinung dass viele niederklassige Spieler viel zu schnelles Material spielen und oftmals mit Vollholz und klassischen Belag besser bedient wären.
Ein TS aus der Halbdistanz mag mit einem katapultigem Tensor vielleicht das ein oder andere Mal besser gelingen, aber wie oft spielt man das wirklich in den unteren Klassen. Dafür hat man an der Platte viel mehr leichte Fehler aufgrund des Katapultes.
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Gruß, Börnie
RH: Andro Backside 3.0 1,8 // Donic J.O. Waldner light // VH: Gewo Neoflexx eft45 1,7
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