Zitat:
Zitat von Jolien
Die Idee von dir, Jan Move, dass man 2 Sportarten (Vereinsmäßig) nebeneinander betreibt auch über Jahre hinweg, sehr interessant.
Bei dir ist es Tischtennis und Schach.
Bei mir war es (auch Vereinsmäßig) Tischtennis in der Hallenzeit und Tennis im Frühjahr / Sommer auf den Außenplätzen. Da war ich so 17 bis 23 Jahre alt.
In aktueller Zeit Schach (seit 2016) und Wandern (seit 2013), wobei Schach tägliches Training erfordert (Webseite: Chesstempo) und das Wandern (außerhalb des Lockdowns!) für mich dann 2 - mal im Monat stattfindet, aber ich kann selbst entscheiden, für wie viele Wanderungen ich mich anmelde.
Jolien
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Das Problem bei der Sache ist, dass Du normalerweise dann in keiner der beiden Sportarten Spitze werden kannst, da die Zeit, die Du in die eine Sportart investierst, dann für die andere Sportart fehlt. Da ich auch noch musisch nicht unbegabt bin (komme eigentlich aus einer Musikerfamilie), hab ich damals auch fast täglich 2-3 Stunden Klavier geübt. Somit habe ich meine Ressourcen mehr oder weniger gleichmässig verteilt, was unweigerlich dazu führte, dass ich zwar in allen drei Dingen überdurchschnittlich gut war bzw. bin aber eben nirgends Spitze. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das auch gut so ist, denn ich habe deswegen einen soliden Beruf gelernt (für den übrigens gleiches gilt) und betreibe meine drei Haupthobbies weiterhin mehr oder weniger regelmässig, die mir auch alle Freude bereiten. Wenn ich als Profi in jeweils einer Sache 8 h am Tag trainieren müsste, würde ich wahrscheinlich irgendwann die Lust daran verlieren. Insofern ist alles gut, und ich bin mehr als zufrieden so wie das alles gelaufen ist.