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AW: Schach
Im Prinzip habe ich keine Lieblingsfigur. Da ich aber die Stellungen eher gerne geschlossen halte, und dann die Springer in der Regel wendiger als die Läufer sind, manövriere ich in solchen Stelungen sehr gerne mit den Springern.
Im Übrigen ist es ja so, dass i. A. der Läufer und insbsondere das Läuferpaar etwas stärker einzustufen sind als die Springer. Dies gilt aber nur für klassisches Schach und Schnellschach. Im Blitzen und insbesondere beim Bullet Schach werden aus taktischen Gründen die Springer im stärker im Vergleich zu den Läufern je kürzer die Bedenkzeit ist. Das sollte man immer im Auge behalten.
Bzgl. Eröffnungen spiele ich sehr unverbindliche Systeme abseits der ausgetrampelten Theoriepfade, da ich eben keine Lust und Zeit mehr habe mich damit zu beschäftigen. Läuft man nämlich in eine Eröffnungsfalle, dann ist der Fehler in der Regel nicht mehr auszubügeln. Man kann aber in eine raffinierte Eröffnung nur hineinlaufen, wenn man sich auf das einlässt, was der Gegner will. Beim Schach kann man aber diesbzgl. immer ausweichen, während man beim Tischtennis keine Möglichkeit hat, Einfluss auf den Aufschlag des Gegners auszuüben.
Was die generelle Spielanlage angeht, so versuche ich möglichst korrekt zu spielen und den Gegner strategisch zu überspielen. Billige Tricks mit dem Versuch des schnellen Gewinns sind nicht so mein Ding. Im Tischtennis ist meine Spielanlage im Prinzip recht ähnlich, d. h., kontrolliert offensiv mit geringer Eigenfehlerquote. Ich spiele nur immer genau das, was ich kann und mir auch zutraue. Hochriskoschläge oder Wunderschläge gibt es bei mir nicht zu sehen. Das ist zwar nicht unbedingt spektakulär anzuschauen, bietet aber die grössten Erfolgsaussichten.
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