Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Es geht ja nur durch die Schulden weginflationieren, von daher wird das wohl passieren.
Darum ist ja auch eine (geringe) Inflation gewollt.
Und darum ist ja auch das eigene Haus so eine gute Idee.
Nach 35 Jahren sind bei 2% Inflation die Schulden nur noch halb so hoch, selbst wenn du gar nicht getilgt hast.
Und bei Annuitäten hast du stabile Raten bei sinkendem Geldwert, im Gegensatz zu steigenden Mieten, die zumindest um die Inflation ansteigen.
Ich bin ja nur gespannt, ob die Italiener das wirklich durchsetzen, mit den Corona-Hilfen eine Steuersenkung in Italien zu finanzieren, während die Deutschen diese Hilfen mit einer Steuererhöhung bezahlen.
Dagegen wetten würde ich nicht.
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Nicht unbedingt!
Beides hat Vor-/Nachteile:
Eigenes Haus hat die von dir genannten Vorteile.
Die Nachteile sind:
- Ortsgebunden
- Zinsrisiko
- ohne EK und bei niedriger Tilgung ist das Objekt schuldenfrei, wenn du 70 bist
- SCHEIDUNG (das größte Risiko)
- Wertverlust je nach Lage.
- Im Alter kann das Haus aus gesundheitlichen Gründen nicht gepflegt werden oder nicht mehr genutzt.
- Wird das Haus älter sind massive Investitionen fällig.
Und zu guter Letzt:
Der "Besitz" wirft keine laufende Rendite ab
Das selbstbewohnte Haus in München im Wet von 1 Mio nutzt dir herzlich wenig. Da freuen sich nur die Erben, wenn sie es später verkaufen.
Am rentabelsten sind 2/3 Familienhäuser, wo der Mieter einen Teil der Kosten trägt oder die ETW wo du schnell abbezahlt hast.
Für junge Fanilien macht diese "moderne" Finanzierung von Häusern mit 1% Tilgung keinen großen Sinn.