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Zitat von Patman
Spieler, die unter das Dopingstatut fallen, aber auf Medikamente angewiesen sind, die verbotene Substanzen enthalten, erhalten mittels einer Bestätigung ihres Arztes die Erlaubnis, dieses Medikament straffrei zu verwenden.
Ein Schelm, wer sich deshalb fragt, weshalb die Asthmatiker-Quote im professionellen Radsport so überdurchschnittlich ist...
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Wie schon gesagt, möchte und werde ich mich um so etwas nicht kümmern. Bekanntermassen schützt aber ja Unwissenheit nicht vor Strafe, und mit meiner Unterschrift, bin ich dann am Ar

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Wenn im Tischtennis übrigens Alkohol auf der Doping-Liste stehen würde, wären wohhl ziemlich viele Spieler Doping-Sünder.
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Zitat von Patman
Wie erwähnt, habe ich keine Kenntnis davon, welche Spieler in Deutschland davon betroffen sind. "B-Schüler" werden das wohl kaum sein, man sollte also auch in diesem Fall (wie bei den Bussen) nicht spekulieren und schwarzmalen sondern vorgängig nachfragen. Ich denke mal, dass nur Spieler, die auf nationaler Ebene wirken, in Frage kommen. In der Schweiz ist das halt wegen der geringen Leistungsdichte schneller mal der Fall als in Deutschland. Ich denke kaum, dass die Verbände und das NOK von sich aus übermässig viele Spieler in die Verantwortung ziehen wollen, was ihnen nur einen erheblichen Verwaltungs- und Kontrollaufwand beschert.
Wen's genauer interessiert, soll halt doch mal beim deutschen NOK und/oder DTTB nachfragen, anstatt nur zu spekulieren.
Gruss Patrick
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Das mit den Bussen ist ja keine Spekulation sondern es steht klar geschrieben wie hoch die sein können (nämlich 200000 SFr.). Im Zweifelsfall ist man dann den Behörden ausgeliefert und auf deren Handhabung angewiesen. In einem Land, in dem der Mensch bei den Behörden mehr oder weniger als eine reine Geld-Input-Output-Maschine angesehen wird, möchte ich mich nicht auf irgendwelche gnädigen Handhabungen verlassen müssen!!
Im Uebrigen ist jeder Spieler mit Lizenz auf nationaler Ebene tätig. Ich vermut mal, Du meintest damit "überregional". In der Schweiz würde es eben völlig ausreichen, diese Statuten auf international spielende Spieler anzuwenden.
Ich denke, dass es am STTV-Verband liegt, den Begriff "überregional" so zu definieren, dass maximal Spieler der Nati A davon betroffen sind. Diese Kompetenz dürfte der STTV wohl haben!
Dass ich diese Regelung schwachsinnig finde, dürfte klar sein. Der zweite Punkt ist aber die Art der Durchsetzung, indem Spiele einfach mal pauschal w/o gewertet werden (mit einer Busse von 120 SFr). Wieso wurden die Spieler, die bisher schon in der Nati spielten, bei denen aber irgendein Dokument fehlte nicht direkt angeschrieben? Wieso wurde die Notwendigkeit dieser Dokumente nur in einer unauffälligen TK-Mitteilung gemacht? Wieso ist sich der Verband sicher, dass die Dokumente nicht eingereicht wurden? In einem nachgewiesenermassen Schlamperladen gehen solche Dokumente schon mal verloren! Das Einreichen wurde nicht per Einschreiben verlangt. Deswegen liegt die Beweislast meines Erachtens zunächst mal beim STTV, dass ein Versäumnis des Clubs vorliegt.
Nicht umsonst sind derzeit mehrere Rekurs-Verfahren wegen der angeblich fehlenden Doping- und Ausländerdokumente anhängig. Das ist also noch nicht gegessen!
Auf jeden Fall hat es der STTV-Verband mal wieder geschafft, sich viele Freunde zu machen!!
JanMove