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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo
Die Vorstellung eines einheitlichen Spielsystems für alle Klassen hat durchaus einen Reiz. Die Bandbreite verschiedener Spielsysteme ist nicht nur historisch gewachsen, sondern zeigt auch die Bedienung verschiedener Bedürfnisse und Notwendigkeiten in der Realität. In der Praxis sind schon heute i.d.R. auf den untersten Ebenen 4er-Teams möglich, um Mannschaften und Ligen hinzubekommen, sozusagen aus der "Not" heraus.
Es muß meines Erachtens ohne Not nicht immer von einem einheitlichen Spielsystem geträumt werden, da Vorteile auch immer mit Nachteilen einhergehen. Selbst die Bundesspielklassen bekommen dies auch nächste Saison nicht hin. Vielmehr ist zu schauen, dass die einzelnen Ebenen adäquate Spielsysteme spielen dürfen.
Corona wird ggf. einen gewissen Trend verstärken. Aber mal unabhängig von Vor- und Nachteilen von 6er- und 4er-Teams hier mal die Frage: Wenn keine Not vorliegt, was machen den die Vereine bei einer größeren Umstellung von 6er- auf 4er-Teams mit den vielen Spielern, welche dann überzählig sind. Wo sollen die denn spielen? Wo und wann sollen denn dann ggf. bei verschiedenen Vereinen ein wohl mehr an Mannschaften spielen? Man kann sie ja auch nicht stapeln ;-) Ohne Not könnte man den Trend ja nochmals verstärken?! Oder ist die Not auf Bezirks- und Verbandsebene schon so groß?
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