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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo
Damit machst du es dir zu einfach. Allein schon, den TT-Verbänden die geselllschaftliche Entwicklung als Fehler anzukreiden ist rein rhetorisch schon mal unschön.
Eine Änderung der Zählweise, der größere Ball und der Plastikball haben letzten Endes nur den Sport von "Karteileichen" befreit; Spieler, die eh schon nur noch am meckern waren und eigentlich keinen Bock mehr hatten, sich vielleicht hier und da nochmal an die Platte gestellt haben, aber letzten Endes halt nur einen Vorwand gesucht haben (und einen Schuldigen) um endlich aufhören zu können. Ich bin zur Zeit der Änderung der Zählweise und der Ballgröße mit dem Sport angefangen, mir war der Ball hätte genausogut schwarz-gelb sein können und Helmut genannt werden müssen, das hätte mich nicht abgehalten. Ich wollte zocken. Und wer zocken will, der tut das auch.
Nun zur gesellschaftlichen Entwicklung:
Es ist in meinen Augen aber das einzig relevante Kriterium, denn hieraus ergibt sich die Frage: Was können wir tun, um Tischtennis unter genau diesem Aspekt attraktiver zu gestalten für den Nachwuchs. Warum so ein starker Fokus auf den Nachwuchs? Einige Punkte dafür hat der Herthaner schon genannt, nicht die 65 Jährigen Recken sind die entscheidenden für den Fortbestand (auch wenn die den Karren oftmals am Laufen halten oder aus dem Dreck ziehen), sondern die Kids und jungen Erwachsenen. Wer es nicht auf ein bestimmtes Level geschafft hat, wird einfach unter bestimmten Grundvoraussetzungen zwischen 18-25 eher den Samstagabend in der Disko, Kneipe, Kino und was weiß ich was noch verbringen wollen. Wenn durch die 4er Mannschaften die Möglichkeit besteht, das ganze
a) planbarer
b) kürzer
zu halten, steigt in meinen Augen die Chance, dass junge Leute sagen, "Das ist es mir wert." Meine Kids aus der Jugend waren bis oben hin verplant mit Schule, Instrument, Theatergruppe, 2. Sportart, Nachhilfe,...alles keine direkten Kriterien, aber die lernen nunmal heute von Klasse 5, dass man sich seine Zeit verdammt gut einteilen und sich entscheiden muss. Und wenn dann nach der entspannten Jugendzeit mit Samstags mal für 2, max 3 Stunden in die Halle auf einmal erwartet wird, hey, deine Leute gehen heute alle feiern, aber du bleibst in der staubigen, kleinen, dunklen Halle vom Buxtehuder TTC, dann kann gibt das viel eher den Ausschlag. Auch hier gilt natürlich, wer will, der wird. Aber die haben mehr Zukunft. Die müssen wir im Zweifel dazu bringen weiterzumachen.
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