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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport
Ich gehe von Vereinen in meiner Region aus, die keine Hallengebühren zahlen müssen und deren Trainer entweder aus den Mitgliedsgebühren bezahlt werden oder die Aktiven sogar einen Eigenzuschuss fürs Training leiten, also die Trainingsgruppe den Trainer fürs Leistungstraining oder Sondertraining selbst bezahlt. Hausmeister wird von der Gemeinde gestellt. In diesem Fall die Aktiven noch zusätzlich für Tests zur Kasse zu bitten, empfinde ich dann als grenzwertig.
In anderen Vereinen und Regionen, wo es von den Kommunen, wie Rudi und Trillian beschrieben haben, nicht so großzügig gehandhabt wird und die genannten Kosten entstehen, kann es natürlich freie Tests nur im Rahmen der finanziellen Grenzen und Möglichkeiten geben. Das versteht sich von selbst. Was die Sponsoren angeht ist immer entscheidend, wofür die Gelder verwendet werden. Falls damit Spieler bezahlt werden, muss der Verein dieses Konzept ggf. überdenken und die Kosten senken oder in eine Spielklasse zurückziehen, wo man ohne Bezahlung auskommt.
Verlust gibt es nur dann für die Vereine, wenn sie bei rückläufigen Einnahmen das vorhandene Konzept und die Kostenstruktur unverändert beibehalten oder Zusatzkosten entstehen. Wer nicht von den Kommunen unterstützt wird und gleichbleibend hohe Hallengebühren und für Reinigung etc. zahlen muss, hat bei rückläufigen Mitgliedszahlen dann wirklich ein Problem, da er die Kosten auf die Anzahl der Mitglieder umlegen muss. Erhöht er die Beiträge zu sehr und kann das Leistungsangebot nicht beibehalten, wird es weitere Abgänge geben. Insofern wird dann eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt.
Geändert von Red Devil (28.03.2021 um 12:52 Uhr)
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