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Zitat von Partner
Ich kenne kaum eine Sportart, die sich so viele Ausnahmen gönnt, wie der Tischtennissport. Eine Sportart sollte sich daran orientieren, was die höheren Spielklassen vorgeben. Da sind wir uns doch alle einig, zumindest jetzt endlich in den Bundesspielklassen. Warum die unteren Spielklassen einfach andere Kombinationen entwickelt haben, war schon immer fragwürdig. Rundenspiele in der Woche, besonders beliebt in den unteren Spielklassen gingen oft bis Mitternacht. Wo soll da noch ein Gemeinschaftssinn aufkommen. Kein Essen mehr danach, keine Getränke, einfach nur nach Hause fahren. Das kann es doch nicht sein. Also muß die 4er Mannschaft her und zwar schnell. Das vertrete ich auch bundesweit.
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In der Bundesliga spielen 3er-Mannschaften. Und die betrachten Tischtennis als Profisport. Da spielt es keine Rolle ob 2er, 3er oder 4er Teams.
Wenn man es als Mannschaftssport betrachtet und auch noch mit 2 oder 3 Leuten spielen kann, mit denen man sich gut versteht, dann macht Tischtennis (zumindest mir) auch mehr Spaß. Natürlich auf dem Niveau, auf dem ich mich befinde. Wie es in den Bundesklassen oder höheren Landesligen aussieht, weiß ich akutell natürlich nicht. Leider nicht mein Niveau. Aber in den 90ern und kurz nach der Jahrtausenwende hatte ich den Eindruck, dass die Spieler in den Hessen-und Oberligen auch großen Spaß an 6er-Teams hatten. Aber vielleicht hatte ich auch eine falsche Wahrnehmung. Ich bin jedanfalls für 6er Teams. Das vertrete ich auch bundesweit. Von mir aus kann die Bundesliga auch mit 6er-Teams an zwei Tischen spielen. Das war mal vor xx-Jahren so, wird es aber so nicht mehr geben. Profi und Amateur sind zwei Paar Stiefel.