Zitat:
Zitat von rasant1900
Ich habe auch mal mit meinem Trainer über die Situation im Jugendbereich gesprochen, da mich das ehrlich gesagt extrem trifft.
Das größte Problem ist einfach, dass die Verbände versuchen, den Sport attraktiver zu machen für Neueinsteiger, gleichzeitig mit ihren Aktionen, Verboten, Neueinführungen etc. aber dafür sorgen, dass die etablierten aufhören.
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Die Situation im Jugendbereich ist bei uns auch schwierig. Seit einem Jahr ist die Mitgliederzahl bei den Kids rückläufig. Zum Glück gehen eher die, die nur "lose" dabei waren, die Talente sind (bis jetzt) weiter dabei. Seit Beginn der Pandemie haben wir praktisch keine Kinder dazu bekommen. Und es ist schwierig, Trainer zu finden.
Aber ich bin bei michaostheim. So schwierig es ist, es liegt vor allem an uns in den Vereinen, etwas vor Ort anzubieten. Ein Kind, das zum Tischtennis kommt, weiß nichts von Verbänden, Funktionären, Spielsystemen oder was auch immer - das Kind möchte einfach spielen, sich bewegen, lernen, Erfahrungen in einer Gruppe sammeln, ...
Ich finde das Editorial von Achim Krämer in der neuen Ausgabe von "Tischtennis-Lehre" gut. Achim ruft dazu auf, dass jeder von uns 2 Dinge anbietet, wenn es wieder möglich ist. Oder noch 2 findet, die etwas anbieten - das versuche ich auf diesem Weg.
Und zu den Etablierten, die aufhören - das Problem haben wir bei uns (bisher?) zum Glück nicht.
Für mich ist das eher ein Spiegelbild des Umgangs mit der Pandemie in unserer Gesellschaft. Es gibt die Moderaten und die, die eher auf den Boden k....., so wie auch hier im Forum. Mit Kommunikation und Diskussion lassen sich hoffentlich die meísten erreichen. Und ich behaupte mal, dass keiner von uns die Weisheit gepachtet hat, also immer Recht hat.
Wer aufhören will, findet einen Grund. So wie an einem schlechtem Tag die Hallenbeleuchtung oder der Boden schuld am schlechten Spiel sind.