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Alt 02.04.2021, 17:10
tripplem tripplem ist offline
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tripplem gab in der Vergangenheit leider sehr oft Anlass zur Kritik (Renommeepunkte mindestens -40)
AW: Coronavirus - Situation im WTTV

Zitat:
Zitat von TSV_Christian Beitrag anzeigen
Dir ist schon klar, dass das Wort "hoffentlich" gerade keine Beweisführung ist, sondern eine laienhafte Einschätzung beschreibt? Diese ist übrigens genauso laienhaft wie deine Einschätzung, dass ein konsequentes dicht machen langfristig etwas bringt. Wir wissen es beide nicht und es gibt für beide Wege Aussagen von seriösen Wissenschaftlern, dass der Ansatz richtig wäre. Auch die können aber letztlich alle nur raten, wenn auch mit etwas mehr Hintergrundwissen.

Ich sehe halt die Lösung, um mit dem Virus zu leben, in vielen Tests und der Entdeckung der bislang unerkannt Infizierten, also der gefährlichen Personen. Extrem harte Maßnahmen wären nur kurzzeitig sinnvoll, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden - und da sind wir immer noch weit weg, auch wenn manche das anders darstellen wollen (und natürlich die Belastung der Mitarbeiter in den Krankenhäusern extrem ist, was aber auch vor Corona schon so war). Das Virus bekommen wir durch solche eine Maßnahme nicht weg, nach dem Lockern würden auch dann die Zahlen wieder steigen, da Kontaktverfolgung nicht funktioniert, wie unsere Ämter schon zwei mal hervorragend bewiesen haben. Wer also glaubt mit harten Maßnahmen für ein Ende der Pandemie sorgen zu können, der ist auch reichlich naiv. Das Virus ist da und wird immer da bleiben, wir müssen so bald wie möglich damit leben lernen.
Gut, dann bin ich aus deiner Sichtweise naiv.
Noch immer besser, als dafür nicht gesehen zu haben, dass ein harter Lockdown, wie in ausreichend Ländern vorgeführt, die Maßnahme ist, die bisher nur geringfügig ausgeschöpft wurde und dabei den vergleichsweise höchsten Erfolg erzielt hat.
Aber Stop, es dauert nicht lange, bis die Ersten aus ihren Löchern empor kommen und rufen, ,,nein das geht nicht in einer Demokratie.".
Es ist ganz einfach: Diese Krise bedarf Wissenschaftler. Mit Sicherheit aber auch zu sehen ist, dass jene nur begrenzt leistungsfähig sind.
Das liegt in der Natur des Menschen, ob nun Wissenschaftler oder nicht.
Insbesondere den Umstand betrachtend, dass harte Entscheidungen sozialer sein können, als sie anmuten, gilt es dabei Tür und Tor zu öffnen
und nicht von vorneherein auszuschließen, weil sie gleichbedeutend mit Verlust sind.
Nicht alle Menschen sind ihrem Erfahrungsschatz nach unwissenschaftlich, weil sie einer Mehrheitsmeinung nicht zugewogen sind.
Betrachte ich die Aussagen einschlägiger, in der öffentlichen Wahrnehmung auftretender Experten, dann erscheinen mir viele Erwägungen plausibel und berechtigt. Einige Feststellungen bewahrheiten sich, andere kehren sich in einen Widerspruch um und sind fehlerhaft.
Auch das, ist vollkommen normal. Ich würd da nicht zu doll mit den Finger auf die Person zeigen.
Die politisch angeblich Verantwortlichen sind abhängig von der Bevölkerung.
Allein dieser Umstand reicht aus, um die Schuldfrage aufzuweichen.
Bringen tut das Schwarze-Peter-Spiel nichts.

Also, safe ist safe.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Die Geschichte, in diesem Ausmaß, wird nicht unendlich sein.
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