Erst einmal Danke für die Blumen
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Zitat von DeViL
Eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben, aber bei den Aussagen hier wie von @tripplem mache ich es doch nochmal.
Warum sehen es die meisten in Deutschland nur in schwarz und weiß? Gibt es in den Köpfen der meisten deutschen keine anderen Farben?
Das es ein Corona Virus gibt, steht außer Frage. 
Das dieses Virus ansteckender und tödlicher ist, auch 
Das wir das Virus niemals komplett besiegen werden können, auch 
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Bis hierhin sind wir uns nahezu mehrheitlich einig....
Zitat:
Zitat von DeViL
Das ein VOLL-Lockdown für 6 Wochen auf Dauer nichts bringen wird, hoffentlich auch. Selbst wenn wir bei 0 sind, dürfte dann niemand mehr aus dem Ausland einreisen. Kommt das Virus mit einer Person ins Land, dauert es 3 Monate und wir sind beim Stand von heute (sollte jedem irgendwo dann schon klar sein) 
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Tja, das ist mir nicht klar.
Unten im Text führst du zurecht China als Beispiel an.
Mit Sicherheit ist eine Autokratie in einer Krise fähiger, diese zu bewältigen.
Kommt aber auf die Autokratie an.
Nur um das klar zu stellen: Wir brauchen nicht über Menschenrechte in China sprechen. Das gibt es bei uns zum Glück nicht in dieser Form.
Aber: Es gab nicht nur einen harten Lockdown in China.
Den gab es auch z. B. in Irland.
Um die Kurve zügig abzuflachen, hilft er.
Was danach geschieht ist natürlich mindestens so wichtig,
wie der Lockdown selbst. An dieser Stelle ist die Bevölkerung verantwortlich. Anders geht es nicht.
Zitat:
Zitat von DeViL
Jetzt hört es aber bei den meisten auf...
Warum wird permanent nur von Leben / Tod gesprochen? Es gibt tatsächlich Zahlen, welche ganz klar zeigen das dieses Virus bei Risikopatienten und bei Personen 55+ am meisten Schaden verursacht. Das sind nunmal leider Fakten. Bis 40 Jahren sind in den letzten 12 Monaten keine 200 Menschen an Corona gestorben. Will nicht wissen wieviele davon auch eine Vorerkrankung hatten. Da behaupte ich mal das in der gleichen Zeit mehr Leute gestorben sind, weil sie einsam in ihrer Wohnung zugrunde gegangen sind.
Wenn ich unter 55 eine Sterbewahrscheinlichkeit von unter 0,1% habe (obwohl ich infiziert bin), dann bin ich der Meinung das man dieses Risiko eingehen könnte. Zusätzlich könnte man sagen das alle geimpften ohne Altersbeschränkung zum Training dürfen, sofern sie denn auch wollen (das wird hier auch kaum besprochen). Unabhängig davon ob einer geimpft ist, muss man doch dem Menschen eine Eigenverantwortung zuschreiben! Es ist doch Wahnsinn was alles von der Regierung der eigenen Bevölkerung NICHT zugemutet wird!
Wenn ich unter 55 und nicht geimpft bin, dann aber trotzdem zum Training gehe, bin ich für eine mögliche Erkrankung selbst verantwortlich. Jetzt kommt die andere Hälfte und argumentiert mit "du steckst aber die anderen an". Ja, das stimmt. Aber auch hier darf man ruhig dem einzelnen ein bisschen mehr zutrauen. Wenn er das Risiko für sich eingeht, dann ist das eben so. Wenn er das Risiko eingeht und Gefahr läuft nach dem Training die Familie anzustecken, dann ist das seine Entscheidung gewesen. Denn: Wenn alle so vorbildhaft sich verhalten würden wie tripplem, dann wäre das Risiko erst garnicht da, da derjenige erst garnicht zum Training gehen würde. Es wird doch keiner gezwungen irgendwo hinzugehen und sich anzustecken. Überlegt mal der Staat würde auch so bei AIDS und anderen Krankheiten handeln.... Wir hätten die letzten 20 Jahre das Haus nicht verlassen dürfen!
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Vieles sehe ich ähnlich. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass vorwiegend die Risikogruppen in Mitleidenschaft gezogen werden und dadurch z. B.
die Verwandten.
Da hängt viel Schmerz dran, der nicht kurzfristig bewältigbar ist.
Aber die "Wirklichkeit" ist nach meiner Ansicht in wenigen Punkten etwas anders.
Wir haben mittlerweile Mutationen.
Es gibt weitere Mutationen, z. B. in Afrika.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind es knapp 50.
Und nu? Ich verlasse mich nicht auf "die Bevölkerung".
Und das aus gutem Grund:
Ich brauch nur einmal vor die Tür zu gehen.
Es sind schlicht zu viele, die sich nicht an die Regeln halten.
Wo anders ist das vielleicht anders.
Die Zahlen aber sprechen gerade eine andere Sprache.
Hoffentlich nicht mehr lange......
Was uns unsere Regierung zumutet? Warum diese Frage?
Du kannst selber etwas tun, wovon ich bei dir ausgehe.
Aber "die Regierung" gibt, und gibt es nicht, wie, "die Bevölkerung".
Ich bezweifele, dass du in der Haut von der Merkel, dem Spahn, dem Söder und dem Laschet stecken willst.
An allen wirst du etwas finden, was du kritisieren kannst.
Helfen tut das nicht
Ich bin bei dir, wenn du ein gewisses Restrisiko als hinnehmbar betrachtest.
Was den Schutz der Risikogruppen angeht, tja, wie macht man das?
Jetzt ist es so, dass wir die Impfung haben und eine dritte Welle.
Da ist guter Rat teuer.
Zitat:
Zitat von DeViL
Ich führe das auf die "Verdummung" der Menschheit zurück und darauf das die oberen 2% der Elite da oben in der Politik dem eigenen Volk nichts (wirklich nichts!) mehr zutrauen.
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Hmmmmm. Es gibt im Leben Gewinner und Verlierer.
Es sind aber nicht nur die anderen Schuld.
Ich hab auch meine Probleme mit der Politik aber ich gehe nicht so weit,
mein eigenes Versagen, so ich es erkenne, der Politik zuzuweisen.
Das wäre meine eigene Triebfeder, hin zu einer rechtsradikalen Protestpartei, wie die AFD.
Deine Frustration, verstehe ich nichtsdestotrotz.
Zitat:
Zitat von DeViL
Mal ein Beispiel zum testen: Wir hätten ab April 2020 Selbsttests haben können. Dafür hätte die Regierung nur dem eigenen Volk zutrauen müssen sich ein Stäbchen in die Nase zu schieben und dann abzuschicken. Gleiches gilt für die Hausärzte und Impfung. Warum wurde damit 4 Monate gewartet? Weil man es denen nicht zugetraut hat (und natürlich auf nichts vorbereitet war). Warum wird alles so krampfhaft vom Staat geschützt und keine Entscheidung mehr dem Einzelnen überlassen? Wenn ich beim Training war und am nächsten Tag zu Oma/Opa will, dann liegt es an mir einen Test zu machen und risikofrei sie besuchen zu können. Es wird uns aber nichts zugetraut!
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Die Tests gewährleisten nicht sonderlich viel Sicherheit, soweit ich weiß.
Mit Zutrauen hat das nichts zu tun.
Der Mensch ist dazu veranlagt, Sinn zu suchen, indem, was er nicht versteht.
Schonmal aber, ist es zielführender nichts zu denken und die Dinge hinzunehmen. Fällt mir aber auch ab und an schwer, gell.
In jedem Fall würd ich erst mit der Impfung jemanden besuchen, der sich in einer Risikogruppe befindet. Er selber sollte auch geimpft sein.
Das Restrisiko aber bleibt. Damit könnte man vielleicht leben.
In jedem Fall kannst du eher davon ausgehen,
dass kein Politiker dir etwas nicht zutraut.
Du lebst in einem freien Land und bist unabhängig davon,
was ein anderer über dich denkt.
Mit den etwaigen Folgen musste dann nur leben.
Zitat:
Zitat von DeViL
Alleine der Inzidenz-Wert... Was soll der aussagen? Wenn ich vor einer Woche einmal 15.000 Infektionen und 200 tote hatte und eine Woche später 18.000 Infektionen, aber nur noch 110 tote, dann kann der Wert nicht zielführend sein! Wenn ich dann noch höre das wir heute 6.885 Infektionen hatten, die Zahl aber doch nicht betrachtet werden darf, da 50% der Ämter am WE nicht arbeiten und keine Zahlen schicken, dann erinnert mich das an eine Bananenrepublik. Sorry, während wir hier über den x-ten Lockdown schwadronieren, haben die Chinesen 10 Kraftwerke und 8 Flughäfen gebaut und 6 weitere Länder in ihre Abhängigkeit gebracht.
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Tja, die bösen Chinesen. Wir haben einen starken Konkurrenten.
Und: Wir können was!
Insbesondere dann, wenn wir einander akzeptieren!
Und zusammenrücken..........
Das aber geht nur mit jenen, die z.B. Kapital haben.
Denk mal an den Marshallplan.
Zitat:
Zitat von DeViL
Ich habe auch noch nirgends gesehen das Wohlstand sich damit halten lässt, wenn man 18 Monate von zu Hause "home-office" macht.
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So, und jetzt isset auch jut für mich.
Deine Mühe wollte ich mit meiner belohnen.
Für mich war es das jetzt auch erst einmal.
Also bleib tapfer und denk nicht zu viel Negatives.
Geh doch mal raus und lauf 45 bis 60 Minuten.
Sex ist auch gut.