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Alt 07.04.2021, 10:18
sasma sasma ist offline
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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo

Zitat:
Zitat von B-Sortierung Beitrag anzeigen
Aber dahingehend mal eine Überlegung die FÜR kürzere Spielzeiten und FÜR das Durchspielen spricht (also indirekt auch FÜR 4er Mannschaften...): Warum haben denn die VR-Cups etc. so einen riesigen Zulauf/Boom und waren immer frühzeitig ausgebucht mit ewig langen Nachrückerlisten???
Wenn man die Spieler fragte: Weil man da weiß, wie lange das Turnier dauert, nämlich optimale 3 Stunden und man in dieser Zeit auch eine garantierte Anzahl an Spielen hat...

Daher: Die Cups boomten! Und warum? Viele Spiele in einer planbaren kürzeren Zeit!
Vielleicht eine Möglichkeit, auch für die Mannschaftsrunde wieder mehr Zuspruch zu bekommen....

Daher....
Das stimmt. Die VR Cups (Race-Turniere) sind der absolute Renner. Und jeder der Teilnehmer bestätigt das: Man spielt maximal 3 Stunden und macht in dieser Zeit 5-6 Spiele. Dazu spielt man gegen Leute unterschiedlichster Spielstärke und anderen Bezirken (ggf. sogar Bundesländern). Die Leute sind begeistert von diesem System. Gerade auch weil es planbarer ist. Einer der besten Sachen, die die Verbände in den letzten Jahre eingeführt hat. Daher will man dies jetzt auch auf den Nachwuchsbereich ausweiten. Da ist natürlich aufgrund mangelnder Mobilität bzw. Abhängigkeit von Eltern das Einzugsgebiet je Cup deutlich kleiner. Ich bin mir aber sicher, dass die Kids auch auf den Geschmack kommen.

Für die normalen Turniere sind die Cups natürlich eine echte Konkurrenz. Aber die jungen Leute wollen heutzutage nicht stundenlang auf ihr nächstes Einzel/Doppel beim Turnier warten. Sie wollen spielen und nicht den ganzen Tag beim Turnier verbringen, bei dem Sie am Ende 4 Spiele in 7-8 Stunden gemacht haben.

So verhält es sich auch bei den Punktspielen. Im hinteren 6er-Paarkreuz spiele ich am Ende bei einem 9:4 oder 9:5 ein Einzel und ein Doppel und war dafür 5 Stunden unterwegs (Spielzeit plus Fahrzeiten, Auf- und Abbau, Duschen, Einspielen, usw.). Im Extremfall in der Bezirksliga gegen den Ersatzmann aus der 2. oder 3.Kreisklasse. Das macht weder mir noch dem Gegner Spaß.

Wir brauchen also ein Spielsystem, das maximal 2,5 Stunden (eher sogar 2 Stunden im Schnitt) dauert und gleichzeitig den Leuten ermöglicht sich ausgepowert zu haben. Dann ist danach auch noch Zeit für den Social Part.

Das kann meiner Ansicht das 4er-Mannschaft Bundessystem mit Durchspielen oder das Dietze-Paarkreuz bis zum 7.Siegpunkt (so wie früher in der Jugend) oder ein neues 6er-Mannschaft-Spielsystem sein, bei dem z.B. zwei Spieler nur zwei Einzel und vier Spieler ein Einzel und 1-2 Doppel spielen (man kommt auf 10 oder 12 Spiele wenn man alles durchspielt).

Ich kann mit all diesen Varianten sowohl bis zum Siegpunkt als auch mit Durchspielen gut leben.

Ich kann nicht mehr mit der 6er-Mannschaft im aktuellen Spielsystem leben. Und zunehmend die Mehrheit der (jungen) Spieler auch nicht mehr. Kommentar eines unserer Spieler im besten TT-Alter (Anfang 30; also kein Jugendlicher mehr): "Das Spielsystem bei den Herren fu..ed mich immer mehr ab."
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