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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo
Hallo zusammen,
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen - deshalb bereits vorab Entschuldigung, falls sich das jetzt wiederholt.
Ich vertrete die Auffassung, dass man in 6er Mannschaften leichter mal einen Spieler im hinteren Paarkreuz einbauen kann, der da eigentlich (noch) nicht hingehört. Also beispielsweise einen jungen Spieler, den man fördern will. Zudem kommt das Problem, dass man in höheren Klassen in der Regel auf einheimische Spieler verzichten muss, da die Spielstärke durch den Wechsel auf eine 4er Mannschaft enorm zunimmt. (Das Geld für 6 Spieler wird dann auf 4 Spieler verteilt - so die Realität).
Wir ziehen aus diesem Grund kommende Saison unsere Mannschaft aus der OL zurück, da wir lieber mit einheimischen Spielern zusammen HL spielen möchten. So wie ich vernehmen konnte, denken auch noch andere Mannschaften in diese Richtung. Es könnte also sein, dass sich der Verband dadurch selbst die Mannschaften nimmt und einige Ligen nicht die Sollstärke erreichen.
Ein weiteres Problem, das ich dann ganz subjektiv sehen würde: bei der Umstellung auf 4er Mannschaften würde unsere 2. Mannschaft (Bezirksklasse) im mittleren Paarkreuz mit TTR-Werten zwischen 1900 und 2000 aufwarten. Dafür sollte dann eine Lösung geschaffen werden, da es weder für uns noch für die Gegner Spaß macht. Eventuell Einordnung der Mannschaften per Sonderantrag oder ähnlichem.
Was jedem klar sein muss: Bei der Umstellung auf 4er Mannschaften drücken unweigerlich starke Spieler nach unten. Deshalb werden alle Spieler in unteren Spielklassen früher oder später 1-2 Spielklassen nach unten rücken. Ich kann damit sehr gut leben - aber wie sieht das die Mehrheit.
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Wer Sahne will muss Kühe schütteln!
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