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Zitat von Frei statt Bayern
Ein Vergleich mit Bier ist also die Rechtfertigung die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, nun gut, nehme ich so hin.
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Die Analogie diente dazu zu verdeutlichen, warum die Intensivmediziner vom Überlaufen sprechen, obwohl der Anteil der Covid-Patienten auf der ITS prozentual relativ gering ist und auf denen im Mainfrankenkreis zum ausgewählten Zeitpunkt "lediglich" (sic!) 10% betrug. Deine Replik darauf ist mir unverständlich; ich frage mich, wie Du dergleichen daraus ablesen kannst.
Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Dir ist klar, was die meisten denken?
- Gestern live erlebt, da ein befreundetes Ehepaar, ja bei Inzidenz unter 100 dürfen wir das  (monatliches Einkommen ca. 15.000 netto - ihre Aussage) bei uns war. Die glaubten auch, was die Staatsmedien ständig berichten. Überlaufende Krankenhaus - Intensivbetten durch Corona - Patienten. Nachdem ich ihnen die Auswertung von Radio Gong zeigte (die hören sonst nur Ba.ern 1), hatten sie irgendwie eine andere Meinung. Ich bin froh, jemanden "zum Einschalten des Gehirns" motiviert zu haben.
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Wir dürfen das auch bei unter 100, sogar wenn die betreffenden Personen ein monatliches Einkommen unter 15.000 netto haben ...

... Der Rest ist eine nette Anekdote. Eine Frage stellt sich aber dennoch: Wen hast Du denn zum Einschalten des Gehirns motiviert?
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Zitat von Frei statt Bayern
Aber auch gerne im Gegenzug ein Real - Vergleich:
- in einem Krankenhaus A liegen in der Intensivstation fünf Menschen mit lebensbedrohlichen Herzinfarkt, weitere fünf Menschen mit lebensbedrohlichen Lungenkrebs. Die Intensivstation ist somit bei 10 Betten voll, denn es stehen nur 10 Intensivbetten zur Verfügung
- es passiert in der Region ein Verkehrsunfall mit zwei lebensbedrohlichen Verletzungen, nun ist doch klar, die Krankenhäuser haben sicher ein System um zu prüfen, wo sie die Schwerverletzten nun hin liefern können, da Krankenhaus A ja bereits voll belegt ist
- jetzt kommt aber ein Corona Patient, der beatmet werden müsste aus der Region des Krankenhauses A .... Krankenhaus A läuft über ....... (ein Großteil der Menschen denkt eben, dass Krankenhaus A mit bereits 10 Corona - Patienten belegt ist, weil er ja nur Staatsmedien verfolgt)
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... abgesehen von Deinem letzten Satz ist das doch nichts anderes als das, was ich gesagt habe, lediglich - um bei meiner Bierglas-Analogie zu bleiben - mit dem Unterschied, dass Dein Glas bereits randvoll ist und dann Dein Schwippschwager noch etwas dazu kippt mit genau der Folge, dass es zwangsläufig überläuft. Und zum letzten Satz nur soviel, dass ich gerade die Menschen, die sich in den von Dir "Staatsmedien" genannten Medien informieren, nicht unisono für so blöd halte, dass sie nicht wüßten, dass auf ITS nicht auch andere Symptomatiken anzutreffen wären.
Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Weiß wie das bei mir läuft im Unternehmen?
Unser Tageskapazität ist erreicht, wir können an diesen Tag keinen Auftrag mehr annehmen. Es kommt aber dennoch ein Anruf, Stromausfall in einem Gastronomiebetrieb. Die Kühlhäuser funktionieren nicht, es kann kein Essen to go gekocht werden. Da greift FsB einfach kurz zum Telefon, ruft einen Kollegen an und fragt ihn, ob er den Stromausfall in einer Gaststätte kurz beseitigen könnte ...... Wir sind halt auch auf dem Land  da hilft man sich noch 
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Und Covid-Patienten werden in andere Krankenhäuser verlegt. Solange die, Stichwort Pandemie plus "normale" Patienten, noch materielle und personelle Kapazitäten frei haben. Die helfen sich halt auch, sogar länder- und staatenübergreifend. Ist wohl das gleiche Prinzip ...

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Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Bürokratie kann auch einfach funktionieren. Voraussetzung: Man will das auch!
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Genau, man muss Solidarität auch wollen und, ebenfalls wichtig, zudem nicht nur einfordern, sondern auch geben ...

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