|
AW: Schröder's Vorwurf der Mitnahmementalität
Ist ja nix neues; Wenn es immer mehr arbeitslose gibt, kann das arbeitende Volk nicht die ebenfalls wachsende Zahl an Rentner finanzieren.
Die Denke "ich arbeite jetzt für die Rentner und später arbeiten die Kids für mich" funktioniert nicht mehr und so denken sich die Leute wenn später niemand für mich arbeitet, warum soll ich dann jetz für jemand anderen schuften?
Im Moment trifft es uns doppelt, einmal gibt es wirklich viele fähige Menschen die keinen Job finden, weil die Firmen lieber kicken statt einstellen.
Auf der anderen Seite gibt es die Jugend, die eh alles total uncool findet, siehe Pisa. Ich meine - wenn ein Abiturient nicht weiss wieviel cm ein Meter hat, wieviel 11% von 11.000 sind, würde ich den auch nicht einstellen.
Dann gibt es noch die superschlauen; ein ehem. Arbeitskollege von mir, rechnet so: 4 Jahre gearbeitet, 50% Abgaben gelatzt, also 4 Jahre Arbeitslosigkeit zelebrieren und sich "alles wiederholen" solange die Kassen "voll" sind.
Knips mal ne Talkshow an da sitzen dann die Jungs mit "Arbeit ist scheisse" T-Shirts und prahlen rum wieviel Geld sie bekommen, welche Zusatzabgaben man beantragen kann und das sie für 1.000 Euro netto sich noch nichtmal den Wecker stellen würden.
Hier kommt dann die EU ins Spiel. Die typischen fleißigen Osteuropäer haben kein Problem mit ner 40 Stundenwoche, im Gegenteil die nehmen auch gerne zwei solcher Jobs...
Geändert von Aramis23 (01.10.2004 um 08:35 Uhr)
|