Zitat:
Zitat von Trillian
Noch immer weiß man bei 70% der Coronainfizierten nicht, bei wem sie sich angesteckt haben.
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Es ist ein großer Unterschied, ob man nicht weiß "
wie"(1) oder "
bei wem"(2) man sich angesteckt hat.
(1) ist ziemlich eindeutig: 0% Schmierinfektion, rund 5% Spucketropfen beim Sprechen und 95% Atem.
(2) hier spielt eine große Rolle, dass viele Ihre Familien/Freunde/Arbeitskollegen nicht dem Gesundheitsamt melden um die Quarantäne zu umgehen.
Auch haben Arbeitgeber bekanntlich nicht immer das größte Interesse Infektionscluster aufzudecken und ihren Betrieb einstellen zu müssen.
Zitat:
Zitat von Trillian
Insofern halte ich auch diesen Weg (Anm. "Schmierinfektion") nicht für unwahrscheinlich.
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Deine Meinung, aber frei von belastbaren Fakten.
Zitat:
Zitat von Trillian
Deshalb denke ich, dass sich auch Leute im ÖPNV und im Supermarkt anstecken. Es wurde bislang schlicht noch nicht danach gesucht (wie soll das auch gehen ohne Dokumentation der Anwesenheit?), der Aufwand wäre aber auch riesig.
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Im Supermarkt wird sich kaum ein Kunde infizieren, weil die durchschnittliche Mindestkontaktzeit von 15-20 Minuten nicht im geringsten erreicht wird.
Beim ÖPNV (längerer und naher Kontakt, dazu schlechtere Belüftung) sieht das schon deutlich anders aus.
Nein, der Aufwand wäre gar nicht so riesig, weil Modellversuche und Stichproben schnell Rückschlüsse zulassen.
Schade, dass es (im Gegensatz zu Impfstudien) unethisch ist, dies unter kontrollieren Laborbedingungen sehr viel präzisier zu untersuchen.