Was wäre, wenn die Bauern keine Agrar-Subventionen mehr bekommen?
Wahrscheinlich ist: Der Wegfall der Agrarsubventionen wäre ein Brandbeschleuniger für das Höfesterben und den Strukturwandel.
Knapp die Hälfte des Einkommens beziehen die landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland nämlich aus Direktzahlungen und anderen Zuschüssen. Bei den Nebenerwerbslandwirten – immerhin die Hälfte aller Höfe – kommen sogar
über 90 Prozent des Einkommens aus Subventionen. Und auch die ostdeutschen Großbetriebe beziehen mehr als die Hälfte ihres Einkommens aus Brüssel oder aus anderen Fördertöpfen.
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Au weia.
Verstehe ich das jetzt richtig? Man muss den Landwirten so viel Geld zukommen lassen, weil sich die Leute, also die Allgemeinheit, sonst die Lebensmittel gar nicht mehr leisten könnten?
Die Einkommen der Landwirte bestehen jetzt schon faktisch zu insgesamt weit über 50% aus Subventionen, und die Tiere müssen trotzdem immer fetter und effizienter werden?
Scheint mir irgendwie unumkehrbar. Geht ja um Milliarden
Oder hat das mit der Massentierhaltung nix zu tun, und ich vermische da etwas? Wenn dem so ist bitte ich um Korrektur