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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Den Punkt mit den 3ÜL und jede:r eine Einheit sehe ich etwas kritisch. Kinder brauchen auch eine Bindung an eine Person.
Wenn eine Person quasi immer da ist und der "Rest" dann wechselt, macht es nicht so viel aus (das können denn wechselnde Erwachsene sein oder auch Kinder, die als Hilfstrainer fungieren).
Bezüglich Corona und auch sonstiger gesellschaftlicher Veränderungen denke ich, dass wir eigentlich gute Voraussetzungen als Sportart haben.
- Das mit Abstand usw. ist klar.
Aber auch sonst haben wir den Vorteil, dass man zum TT Spielen nur 2 Leute braucht.
Evtl. muss man auch Training neu denken in einer immer individualisierteren Gesellschaft. Müssen alle zum gleichen Zeitpunkt anfangen? Kann nicht jede:r kommen und gehen, wann er/sie will (was mich auf den ersten Blick nicht überzeugt). Kann man z.B. so ein niederschwelliges Angebot am Wochenende schaffen?
Auch bei Jugendspielen haben wir m.E. Luft nach oben. Es gibt nicht langweiligeres, als wenn sich 8 Kinder plus 2 Erwachsene in einer Großsporthalle treffen für ein Spiel.
Warum macht man keine Spieltage, wo die Halle voll ist? Kaffee ist schnell gekocht, evtl. Kuchen oder sowas. Vielleicht auch ein Rahmenprogramm: Training oder was auch auch immer.
Bzw. provokativer gefragt: Brauchen wir im Kinder- und Jugendbereich das normale Rundensystem mit Mannschaften oder gibt es evtl. bessere Lösungen?
Ob das jetzt die Lösungen sind, weiß ich nicht.
Aber ein weiter so halte ich für katastrophal. Da ist klar, wie die Richtung aussieht.
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