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Alt 16.04.2021, 11:28
TT-Junky TT-Junky ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Es ist schon so wie Ernö schreibt. Funktionierende Jugendarbeit bei kleineren Vereinen läuft, wenn sich eine Person über das normale Maß hinaus mega engagiert. und das über viele Jahre. Da finden sich dann auch mal Helfer, die kommen und gehen. Durch die eine Person wird es auch aufgefangen, wenn die Helfer gehen. Wenn dieser Macher auch gegen Rückschläge immun ist (schlechte Jahre mit weniger Kids), kann die Jugendarbeit am Laufen gehalten werden.

Problem: So eine Aufopferung mit Auswirkungen auch aufs Privatleben nehmen die Wenigsten hin. Ich würde es auch nicht machen. Das kann man eigentlich auch von keinem verlangen. Nicht für Geld oder für den Applaus einmal im Jahr auf der JHV. Aber keine Frage - es gibt solche Leute.

Kleinere Vereine dafür mit Geldstrafen zu belegen bringt da auch nichts. Bei großen Vereinen? Wo fängt "groß" an? Schwierig.

Meine Erfahrung aus vielen Jahren TT zu Späteinsteigern: WEniger als 50% bleiben langfristig. Sie landen entweder in der untersten Mannschaft oder gehen vorher weil kaum einer mit ihnen trainiert. Gibt auch andere Beispiele aber das ist eher die Nadel im Heuhaufen. Aber besonders in leistungsorientierten Vereinen versauern solche Spieler auf der Bank, bis sie irgendwann zuHause bleiben. Im Vergleich zu Jugendspielern ist ihre Zahl auch zu gering, um dafür ein spezielles Konzept aufzustellen.
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